Thema: Baris
Kuriose Parkhaus-Party in Siegen
Parkhauswunder vom Siegerland.

An Unis und Schulen sind die Parkplätze oft rar und, besonders in Parkhäusern, sehr eng. Auch Baris Kücük suchte dringend einen Parkplatz im Uni-Parkhaus Siegen, und wurde fündig. Von dem Peugot einer anderen Studentin, der - ganz zu seinem Ärger - zwei Stellplätze einnahm, ließ sich der Lehramtsstudent nicht aufhalten und manövrierte seinen VW in die Lücke.
Zentimetergenau parkte er mit der Hilfe von zwei Freunden ein. So genau, dass die Fahrerin des Peugots die Fahrertür nicht mehr öffnen konnte und sauer auf Facebook nach dem „Idiot der meinte sich so dazwischen quetschen zu müssen“ suchte. Womit die Falschparkerin nicht gerechnet hatte: Statt der erwarteten Unterstützung äußerten ihre Mitstudenten in der Facebook-Gruppe der Uni großen Respekt für den Einparkkünstler. Schon nach kurzer Zeit war fast die gesamte Studentenschaft auf der Seite des unbekannten Einparkkünstlers und die wutentbrannte Peugot-Fahrerin musste einigen, teils sehr unschönen Spott über sich ergehen lassen.
"Lern erstmal ordentlich auf EINEM Parkplatz einzuparken und beschwere dich dann!", "wer da nicht ohne kratzer rauskommt, sollte sich das mit dem Autofahren nochmal überlegen" oder "Bei Leuten wie Natalie fühl ich mich eindeutig überqualifiziert für diese Uni." lauteten einige Kommetare.
Der Einpark-Akrobat saß indessen seelenruhig in der Uni und bekam von der Aufruhr nichts mit. Dabei hatte sich im Netz schon ein regelrechter Hype entwickelt: Studenten bastelten eifrig an Fotomontagen. Eine zeigte beispielsweise den Papst und die Kanzlerin, wie sie den Einparkprofi hochleben lassen. Als der Einparker dann aus der Vorlesung kam, klebte ein Zettel an seiner Heckscheibe mit der Aufschrift: "Du hast uns den Tag gerettet! Helden des Alltags!"
Der Einpark-Akrobat saß indessen seelenruhig in der Uni und bekam von der Aufruhr nichts mit. Dabei hatte sich im Netz schon ein regelrechter Hype entwickelt: Studenten bastelten eifrig an Fotomontagen. Eine zeigte beispielsweise den Papst und die Kanzlerin, wie sie den Einparkprofi hochleben lassen. Als der Einparker dann aus der Vorlesung kam, klebte ein Zettel an seiner Heckscheibe mit der Aufschrift: "Du hast uns den Tag gerettet! Helden des Alltags!"
Ihren gebührenden Abschluss fand die Aktion allerdings am Abend. Überaus belustigte Studenten versammelten sich spontan zu einer Party im Parkhaus, mitsamt Bier, Musik und allerlei Partyklimbim. All das natürlich sehr zum Ärger der zugeparkten Studentin. Die mittlerweile anwesende Polizei setzte noch einen drauf: Sie gab der Peugot-Fahrerin ebenfalls den Rat, durch die Beifahrertür einzusteigen, was sie daraufhin tat und wutentbrannt, mit Vollgas weg fuhr.
Als Baris Kücük endlich an seinem Auto ankam, war die Party schon in vollem Gange und er wurde als Held mit Beifall und Jubel begrüßt. Mittlerweile ist im Netz ein richtiger Hype um das "Parkhauswunder vom Siegerland" entstanden: Eine eigene Hymne kursiert auf YouTube und sogar eine eigene Facebook-Fanpage wurde für Baris Kücük eingerichtet.
Schlecht dabei kam einzig und allein die eingeparkte Studentin weg: Sie musste viel Spott über sich ergehen lassen, löschte nun auch ihren Facebook-Kommentar. Eine Userin schreibt: "Ich glaube, ihr habt keine Ahnung, was es für die Psyche bedeutet, wenn man plötzlich vor tausenden Menschen bloß gestellt wird."
Baris selbst kann die ganze Aufregung gar nicht verstehen. Er wollte doch schließlich nur die Vorlesung nicht verpassen.
Die Hymne zu Ehren von Baris Kücük:
Die Hymne zu Ehren von Baris Kücük:
Bildquelle 1: flickr.com/ mkorsakov
Bildquelle 2: flickr.com/ Leander Wattig
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