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Leben ohne Smartphone & Co?
Gefangen im Jahr 1986.

Nein. Findet zumindest der Familienvater Blair McMillan. Er war es auch, der auf die Idee kam, mit seiner Familie das Experiment zu begehen, so zu leben wie in seinen frühen Kindheitserinnerungen.
Den Einfall hatte McMillan, als er mit Erschrecken feststellte, dass seine beiden kleinen Söhne bereits mit zwei und fünf Jahren lieber vor dem Computer und an der Konsole saßen, als zum Spielen an die frische Luft zu gehen. Dies fand der Vater so erschreckend, dass er seine Freundin kurzerhand davon überzeugte, es sei wichtig, dem Nachwuchs zu zeigen, wie man früher seine Kindheit verbracht habe.
Also gab die gesamte Familie sämtliche Computer, Smartphones, Tablets und Konsolen bei den Großeltern ab und zog sogar in ein neues Haus, welches nur mit einem „oldschool“ Wählscheiben-Telefon ausgerüstet ist.
Noch klappt das Leben in der Vergangenheit gut, es sei zwar etwas umständlich, mit Familie und Freunden in Kontakt zu bleiben, doch wenigstens habe man richtig Gesprächsstoff, wie Blair McMillan Spiegel Online berichtet. Doch kann ein solches Leben in der Vergangenheit auf längere Sicht funktionieren?
Das Experiment ist erst einmal auf ein Jahr begrenzt. Der Familie ist auch bewusst, dass die Söhne im späteren Leben auf Computer und Co angewiesen sein werden. Auf Dauer sind die nostalgischen 80er also wohl doch nicht kompatibel mit der heutigen Zeit.
Bildquelle: flickr.c0m / joeshoe








