Thema: Sex

Lehrerin wegen Sex-Tagebuch entlassen

Ihr Ex wollte sie vernichten!

Quelle: Loboda Dmytro/Shutterstock.com (Symbolbild)

Jeder geht mit dem Ende einer Beziehung anders um: Manche trauern und ziehen sich zurück, andere feiern ihre Freiheit und dann gibt es auch noch den ein oder andere, der sich am Ex-Partner rächen will. Genauso ein Fall geht derzeit durch die Medien und sorgt nicht nur in Österreich für jede Menge Aufregung.

Was genau war passiert: Wie auch woman.at berichtet, hatte ein Mann seine Drohungen wahrgemacht und ein Sex-Tagebuch unter dem Namen seiner Ex veröffentlich. Die beiden hatten vor vier Jahren eine kurze Liebschaft. Ergebnis der fiesen Rache-Aktion: Die Lehrerin wurde vom Dienst suspendiert.

„Es war mir von der ersten Sekunde an klar, wer das war. Der erste Gedanke war, dass der seine Drohung, die er vor über drei Jahren gemacht hat, wahr gemacht hat, nämlich mich zu vernichten“, erzählte das Opfer, das wegen des Buchinhalts vorerst aus dem Unterricht genommen wurde, gegenüber dem ORF Burgenland. Belangt werden kann der 53-jährige Täter mittlerweile nicht mehr, da er sich vor einigen Wochen das Leben genommen hat. Neben dem Namen der Lehrerin und weiterer realer Personen, beinhaltet das Buch auch ein Foto der Geschädigten. Das Buch, das in der Ich-Form geschrieben wurde, stellt die Frau als sexsüchtig dar und konnte online erworben werden. 

Obwohl die Anklagebehörde feststellte, dass die Frau nichts mit dem Buch zu tun habe, wurde sie suspendiert. Gegenüber der Österreichischen Presseagentur APA bestätigte Bildungsdirektor Heinz Josef Zitz, dass die Lehrerin - auch zu ihrem eigenen Schutz - aus dem Unterricht genommen wurde. Im Buch gehe es auch um einige „dienstrechtlich relevanten Geschichten“, heißt es. So soll die Frau in der Turnhalle Sex gehabt haben, während im Nebenraum der Sportunterricht stattfand. „Wir sind den Eltern und Schülern verpflichtet und werden das - wie jeden anderen Fall auch - ordentlich untersuchen und die Dinge neutral betrachten. Was dabei rauskommt, daran halte ich mich“, so Zitz. Der Fall wird von einer Disziplinarkommission und dem Landesschulrat untersucht.


GIF via giphy.com
Foto:  Loboda Dmytro/Shutterstock.com (Symbolbild)

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