Thema: Love

Liebe auf Distanz

Wie auch bei einer Fernbeziehung das Feuer nicht erlischt

Quelle: Gerd Altmann auf Pixabay

Vor allem im Zeitalter des Internet zeigt sich, dass die Große Liebe nicht immer „um die Ecke“ wohnen muss. Viele Menschen finden auf virtuellem Wege zueinander. Aber auch ein spontaner Umzug, zum Beispiel aufgrund einer neuen Anstellung, kann dafür sorgen, dass aus einer klassischen Beziehung eine Fernbeziehung wird.
Genau das muss jedoch nicht bedeuten, dass die Leidenschaft auf der Strecke bleibt. Im Gegenteil! Mit ein paar Tricks und dem Willen, einander nicht aus den Augen zu verlieren, steht einem Fortführen der Beziehung in der Regel nichts im Wege. Besonders wichtig ist hierbei natürlich, dass sich beide mit der neuen Situation anfreunden können.

Auch das Vertrauen ineinander spielt eine wichtige Rolle. Mit den folgenden Tipps dürfte es leicht fallen, dem Projekt „Fernbeziehung“ ein wenig entspannter gegenüberzutreten.

Tipp Nr. 1: Der Kampf gegen das Vermissen

Sehnsucht kann für schlaflose Nächte sorgen. Natürlich kann man sich dann stundenlang per Videochat Gesellschaft leisten, aber manchmal muss man da auch alleine durch. Wer sich ablenken will, kann sich die Fotos vom letzten gemeinsamen Urlaub ansehen oder etwas ganz anderes zur Ablenkung suchen. Besonders online finden sich oft viele Unterhaltungsmöglichkeiten, die zu jeder Tages- und Nachtzeit verfügbar sind. Man kann mit Schweizer Franken in Online Casinos bezahlen und mit dem entsprechenden Glück, den Einsatz in Form von Gewinnen vervielfältigen.

Vielleicht hat man so etwas Extra Cash, um dem Liebsten ein Überraschungsgeschenk zu machen. Das Durchstöbern von Online Shops auf der Suche nach einer Aufmerksamkeit für den fernen Partner ist immer eine Möglichkeit, sich das Vermissen erträglicher zu gestalten und sich darüber zu freuen, ihm eine Freude machen zu können.


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Tipp Nr. 2: Verlässlich planen

Keine Frage: Die Treffen, die im Rahmen einer Fernbeziehung stattfinden, müssen geplant werden. Hierzu ist es wichtig, den Zeitplan des Partners zu respektieren und diesen nicht zu versetzen. Wer sich tagelang auf ein Treffen mit seinem Schatz freut, möchte nicht „in letzter Minute“ durch den besten Kumpel ersetzt werden.

Daher gilt auch für Menschen, die ansonsten nicht viel mit dem Thema Zeitmanagement anfangen können, ein wenig konsequenter mit sich selbst zu sein und die Termine mit ihm oder ihr ernst zu nehmen.

Wer hier Probleme hat und generell mit Terminen ein wenig „schusselig“ ist, kann auf den klassischen Kalender oder einschlägige Apps zurückgreifen.

Tipp Nr. 3: Keine Streitigkeiten vor der Abreise!

Viele Paare, die sich in einer Fernbeziehung befinden, kennen das Problem: kurz vor der Abreise bahnt sich eine Meinungsverschiedenheit an. Grundsätzlich kann ein Streit natürlich für die so oft zitierte „reine Luft“ sorgen. Diskussionen sind wichtig und helfen meist dabei, den Anderen besser kennenzulernen. Aber: Es wäre schade, die Stimmung kurz vor der Abreise zu zerstören.

Leider gibt es kein pauschales Rezept, einen Streit zu verhindern. Wer jedoch bemerkt, dass sich ein Problem anbahnt, sollte mit dem Ansprechen nicht bis zur letzten Minute warten. Ansonsten ist die Gefahr groß, dass beide sich mit einer negativen Stimmung verabschieden und Wichtiges nicht gesagt wurde.

Erfolgreiches Streiten braucht dementsprechend Timing. Falls möglich sollten Meinungsverschiedenheiten nie unter Stress ausgetragen werden.

Tipp Nr. 4: Regelmäßige Telefonate

Wer sich nicht regelmäßig sieht, möchte zumindest jeden Tag miteinander telefonieren. Hierbei ist es sinnvoll, sich einen fixen Termin zu einer bestimmten Uhrzeit freizuhalten. Selbstverständlich werden nicht immer „bahnbrechende“ Erlebnisse miteinander geteilt. Vielen Menschen geht es einfach nur darum, die Stimme ihres Partners zu hören.

Ob dann beim Telefonieren gemeinsam gekocht wird oder ob sich beide lediglich über den vergangenen Tag austauschen, bleibt natürlich jedem selbst überlassen.

Fest steht, dass Telefonate dieser Art unglaublich guttun können. Viele Paare entscheiden sich dazu, tendenziell abends miteinander zu sprechen. So profitieren sie davon, keine Anschlusstermine beachten zu müssen. Das mögliche „Open End“ sorgt dafür, dass alle Themen stressfrei angesprochen und die folgenden Treffen geplant werden können.

Anhand dieses Tipps zeigt sich übrigens häufig, wie gut (oder weniger gut) Paare zusammenpassen. Gerade dann, wenn ein Partner extrem viel Wert auf den gegenseitigen Austausch legt und der andere sich teilweise tagelang distanzieren möchte, macht es manchmal Sinn, die Beziehung grundlegend zu hinterfragen und zu überlegen, ob es nicht stressfreier wäre, Single zu bleiben. Dies gilt selbstverständlich gerade dann, wenn immer wieder Diskussionen und psychische Belastungsproben auftreten.

Tipp Nr. 5: Den Partner überraschen

Die Möglichkeiten, die sich dazu anbieten, den Partner in einer Fernbeziehung zu überraschen, sind vielseitig. Wie wäre es mit einem Städtetrip? Oder einem spontanen Wellnesstag? Wer sich in „seiner“ Stadt auskennt, kann seinem Schatz – beispielsweise an einem verlängerten Wochenende – hier alles zeigen.

Lust auf eine Überraschung der besonderen Art? Kein Problem! In diesem Fall dürfte es sich lohnen, sich ins Auto (oder ins Flugzeug) zu setzen und plötzlich vor seiner (oder ihrer) Haustür zu stehen!

Damit einem gemeinsamen Abendessen dann nichts im Wege steht, ist es natürlich sinnvoll, den Tagesablauf des Partners zumindest grob zu kennen. Es wäre doch schade, wenn just an diesem Tag ein Geschäftsessen anstünde und das spontane Date trotz der weiten Anreise ins Wasser fallen würde.

Tipp Nr. 6: Die Suche nach dem „Licht am Ende des Tunnels“

Egal, wie harmonisch eine Fernbeziehung sein mag: Irgendwann stellen sich viele Menschen die Frage: „Wann ziehen wir zusammen?“. Auch wenn diese Überlegung vielleicht zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht beantwortet werden kann, macht es oft Spaß, sich die gemeinsame Zukunft auszumalen.

Besteht vielleicht die Möglichkeit, in derselben Stadt zu arbeiten? Ist der Aufenthalt des Partners in dem anderen Ort vielleicht sogar ohnehin zeitlich begrenzt?

Fest steht: Es kann bei allen Beteiligten für mehr Sicherheit sorgen, wenn abzusehen ist, wann die Phase der Fernbeziehung ein Ende haben wird. Wer vielleicht erst noch herausfinden möchte, wo er innerhalb der Beziehung steht und abwarten will, was die Zukunft bringt, sollte sich hierfür selbstverständlich ebenfalls nicht entschuldigen müssen. Aber auch dann ist es wichtig, ehrlich zu sein und seinem Partner mitzuteilen, dass es gegebenenfalls Sinn macht, die Fernbeziehung zunächst ohne weitere Planung zu genießen. Ob der/ die Andere sich mit diesem Gedanken anfreunden kann, ist natürlich vom jeweiligen Charakter abhängig.

Beitragsbild: Gerd Altmann auf Pixabay 

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