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Mädchen stirbt nach gefährlicher Facebook-Challenge
Paracetamol-Spiel fordert erstes Todesopfer.
Wieder einmal macht sich auf dem sozialen Netzwerk Facebook eine Challenge breit, die kaum absurder und gefährlicher sein könnte. Dieses Mal geht es nicht etwa darum, wie viel Alkohol die Teilnehmer in kürzester Zeit kippen können, sondern die höchste Anzahl an Schmerzmitteln zu schlucken. Nachdem das gefährliche Spiel ein Todesopfer forderte, warnen die Eltern der Toten jetzt vor der „Paracetamol-Challenge“.
Nachdem ein 22-Jähriger aus Dublin beim Sauf-Spiel „Neknomination“ ums Leben kam, hat die sogenannte „Paracetamol-Challenge“ das Leben einer 19-Jährigen auf dem Gewissen. Charlotte verstarb bereits 2011 an einer Überdosis an Schmerzmitteln. Deshalb warnen ihre Eltern Mandy und Peter Yousaf aus Lancashire Großbritannien jetzt vor den Gefahren des Facebook-Spiels.
Die Risiken dabei: Eine Überdosis Paracetamol kann nicht nur zu Leber- und Nierenversagen führen, sondern sogar zum Tod. Da die Tabletten rezeptfrei in Apotheken zu erwerben sind, werden die Risiken entweder verkannt oder ignoriert. Doch immer mehr Jugendliche schließen sich dem Trend der Paracetamol-Challenge an und versuchen sich gegenseitig im Pillen schlucken zu überbieten.
Vor wenigen Tagen wurde ein weiterer Jugendlicher wegen einer Paracetamol-Vergiftung ins Krankenhaus gebracht. Auch er nahm ohne Verstand an der gefährlichen Challenge teil. Wir warnen eindrücklich davor: Bitte setzt mit diesem gefährlichen Spiel nicht euer Leben auf's Spiel:
The #ParacetamolChallenge is the most lethal craze yet.The "challenge" will actually end up being whether you survive or not. @OFFICIALWMAS
— Tasha Starkey (@TashaaStarkeey) 26. Mai 2015
#ParacetamolChallenge I have liver damage at 18 years old from paracetamol overdoses, the worst pain I've ever felt in my life. DO NOT DO IT
— soph (@sophiefree_) 26. Mai 2015
I am TERRIFIED that CHILDREN are making a trend called #ParacetamolChallenge where they overdose??? I am lucky to be alive. So so dangerous.
— have faith in me (@recoveringella) 26. Mai 2015
Foto: Screenshot via dailymail.co.uk