Mädel verprasst 83.000 Euro und gibt ihren Eltern die Schuld

Dieses Interview macht einfach nur wütend.

Mädel verprasst  83.000 Euro und gibt ihren Eltern die Schuld: Dieses Interview macht einfach nur wütend.

Studieren in den USA ist nicht billig. Deshalb legen liebe Eltern oder Großeltern ein Uni-Sparbuch an, damit der Nachwuchs nicht mit Schulden im sechsstelligen Bereich ins Berufsleben startet. Die meisten wären dankbar, dass ihre Familie ihnen eine sorgenfreie Bildung finanziert. Nicht so eine 22-jährige Amerikanerin. Sie verpulverte ihr College-Gage für Urlaube und Shoppingtouren und macht nun ihre Eltern für ihre Schulden verantwortlich. 

In der Radiosendung „The Bert Show“ erzählte die College-Studentin Kim, wie sie innerhalb von drei Jahren 90.000 Dollar, rund 83.000 Euro, verprasste. Das Geld hatten ihre Großeltern für die Studiengebühren angelegt und es ihrer Enkelin geschenkt. Nun hat sie noch ein weiteres Jahr am College, aber keine Kohle auf dem Konto.

Statt ihr Studium zu finanzieren und das restliche Geld zu sparen, gönnte sich die 22-jährige Amerikanerin unter anderem einen Trip nach Europa. Ihre Begründung: „Ich dachte mir, der Europatrip ist Teil meiner Bildung.“ Weiteres Geld investierte sie in Klamotten.

Die Radiomoderatoren und der Rest der Welt denkt nun natürlich „Okay, sie hat einen Fehler gemacht, aber sie versucht jetzt sicher das Ganze wieder gutzumachen.“ Weit gefehlt! Madame schiebt die Schuld lieber auf ihre Eltern: „Meine Eltern hätten mir beibringen sollen, mit einem Budget umzugehen.“ Und weiter heißt es: „Sie sagen, sie können mir nicht helfen. Sie sind mir gegenüber nicht ehrlich, sie sagen, sie haben kein Geld. Dabei hat mein Vater eine Million Jahre gearbeitet und sie haben ein Rentenkonto.“

Als einer der Moderatoren ihr vorschlägt einen Job, zum Beispiel als Kellnerin, anzunehmen, ist die 22-Jährig entsetzt: „Das ist peinlich!“ Sie hofft vielmehr, dass ihre Eltern einsehen, dass sie etwas verpasst haben ihr beizubringen und ihre Schulden von umgerechnet 18.000 Euro begleichen. Wie Yahoo schreibt, soll Kim aber mittlerweile eingesehen haben, dass sie einen Nebenjob annehmen muss. Zurzeit ist sie auf der Suche, doch keiner möchte sie aufgrund nicht vorhandener Arbeitserfahrung einstellen. 

Wer seine Tagesdosis Rage abholen möchte, kann sich hierdas Radiointerview auf Englisch anhören. 

Foto: peter burge via Flickr

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