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Mann betrügt mit Penis-Attrappe beim Drogentest
Täschung schützt vor Strafe nicht.

Polizisten müssen so Einiges über sich ergehen lassen. Auch bei allgemeinen Verkehrskontrollen und, falls benötigt, den Drogentests, erleben die Beamten immer wieder Überraschungen. Doch dieser Fall aus dem südpfälzischen Kandel war sicher auch für die Ordnungshüter neu. Ein Mann trug eine Penis-Attrappe, um damit den angeforderten Drogen-Test zu überlisten. Doch seine Mühen blieben ohne Erfolg.
Ein Mann, der vor einigen Tagen in Kandel von der Polizei angehalten wurde, war anscheinend vorbereitet auf das, was die Beamten von ihm verlangten. Der Autofahrer wurde zu einem Urintest aufgefordert, weil der Verdacht auf Drogenmissbrauch bestand. Daraufhin benutzte der Fahrer kurzerhand eine Penis-Attrappe mit künstlichem Urin, um die Polizisten und deren Test zu überlisten.
Doch die Beamten bemerkten den Betrugsversuch, als der Mann beim Test mit seiner Attrappe herumhantierte und nahmen ihn mit auf das Revier, um den Test zu wiederholen. Hierbei konnten Rückstände von Drogen im Urin des Mannes nachgewiesen werden. Keine saubere Aktion, hatte der Mann doch eine saubere synthetische Flüssigkeit dabei.
Jetzt muss sich der Mann wegen versuchten Betrugs vor der Polizei verantworten. Das reine Mitführen einer Penis-Attrappe inklusive enthaltenem Kunst-Urin ist zwar nicht strafbar, aber sein Urintest dürfte dafür reichen, den Täuscher zu verurteilen. Tja, so eine Penis-Attrappe mag zwar täuschen, schützt aber dennoch nicht vor Dummheit.
Foto: Policeman controls & Traffic Police via Shutterstock








