Themen: Sex, trennung, Vagina, Krass

Mann will sich von ihr trennen, weil sie keine Vagina hat

Krass: Dahinter steckt eine traurige Story.

Quelle: Screenshot via Caso Cerrado/Youtube

Die amerikanische Gerichtssendung Caso Cerrado veröffentlichte letzten Monat einen ihrer Fälle auf YouTube - und so eine krasse Story hast du sicher noch nie gehört!

Tania und Alejandro sind seit einem Monat verheiratet, und schon will Alejandro die Scheidung. Der Grund: Seine Frau betrog ihn während der Hochzeitsnacht mit ihrer eigenen Adoptivmutter, die Tania mit Sextoys „penetrierte“. WTF?! 

Aber dahinter steckt natürlich eine etwas tiefgründigere Geschichte. Tania leidet unter einer Krankheit namens „Rokitansky-Syndrom“, eine Missbildung des weiblichen Genitals. In ihrem Fall hatte Tania von Geburt an bis fünf Monate vor der Hochzeit gar keine Vagina - es gibt allerdings auch Frauen, die einfach eine winzige Vagina haben. Laut einer Ärztin, die sich im Laufe der Sendung zum Krankheitsbild äußert, hat eine von circa 7.000 Frauen das Rokitansky-Syndrom. Einige deutlicher, andere weniger deutlich ausgeprägt. 

Aber zurück zum Thema: Tania ließ sich jedenfalls wenige Monate vor der Hochzeit operieren, damit sie ihrem Mann Alejandro eine Hochzeitsnacht bieten konnte. In dieser lief jedoch alles schief, sie hatte das erste mal Sex und höllische Schmerzen an der gerade erst verheilten Stelle - also bat sie ihn, aufzuhören.

Aber anstatt ihr mit Zärtlichkeit zu begegnen, beleidigte Alejandro sie, schrie sie an und verließ enttäuscht das Honeymoon-Zimmer um sich an die Hotelbar zu begeben. Tania bat in ihrer Enttäuschung über sich selbst schließlich ihre Adoptivmutter, sie zu trösten. Äh ja, das „trösten“ ging dann möglicherweise ein bisschen zu weit! 

Als Alejandro dann nach vier Stunden, in denen er sich beruhigte, sein Zimmer wieder aufsuchte, fand er Tanias Mutter nackt auf ihr, mit einem Dildo in der Hand. Schließlich wandte sich Alejandro an die Gerichtssendung, um sich von Tania scheiden zu lassen und sein Apartment, das er mit ihr geteilt hatte, alleine zu behalten. Tania bezeugte zwar mehrfach, dass weder sie noch ihre Mutter lesbisch seien und sie Alejandro lieben würde - doch die Richterin entschied sich letztendlich für eine Scheidung, jedoch sollte die Wohnung, der Besitz und das Geld gerecht geteilt werden. Autsch! 

Ob die Story stimmt? Laut Wikipediaeintrag neigt die Sendung Caso Cerrado zur Dramatisierung der Fälle. So werden zum Beispiel statt der echten Beteiligten oft auch Schauspieler eingesetzt, um die Gerichtsverhandlung nachzuspielen. Ob sich die Show in diesem krassen Fall an die Wahrheit hielt, wissen wohl nur die Beteiligten.



Foto: Screenshot via Caso Cerrado/Youtube

Teile diesen Beitrag:
Kommentare
Das könnte dich auch interessieren