Themen: Party, Club, Wien, Vorfall

Massenpanik wegen Reizgas-Attacke im Club

1.600 Besucher evakuiert.

Gegen zwei Uhr am Sonntagmorgen endete eine Feier in der Wiener Großraumdisco Praterdome in Wien-Leopoldstadt mit einen Großeinsatz der Wiener Berufsrettung. Anscheinend hatten bisher noch unbekannte Discobesucher mitten auf der Tanzfläche Pfefferspray versprüht und so die gesamte Diskothek mit dem Reizgas eingenebelt. Daraufhin musste der gesamte Club evakuiert werden. Für die 1.600 Besucher endete diese Nacht mit einer Massenpanik und mehreren Verletzten.

„Es ist Rauch aufgestiegen, es hat überall im Hals gejuckt, jeder hat zu Husten und Weinen angefangen und dann ist Panik losgegangen. Alle sind rausgerannt, keiner hat gewusst, wo vorne und hinten ist“, berichtet eine Augenzeugin und Besucherin des Praterdomes auf orf.at. Als der DJ dann endlich verkündete, dass sich Pfefferspray im Raum befindet und alle sofort den Club verlassen sollen, seien die meisten bereits draußen gewesen, heißt es von einer weiteren Besucherin.

Mit zwölf Einsatzfahrzeugen und einer 30-köpfigen Mannschaft rückte die Berufsrettung an, um die Situation unter Kontrolle zu bringen. Insgesamt wurden 37 Partygäste durch das Spray beeinträchtigt. Acht von ihnen mussten im Krankenhaus medizinisch Versorgt werden. Zwei Besucher zogen sich bei der Evakuierung des Praterdomes an den Ausgängen leichte Verletzungen zu. Die Polizei fand zwei Pfefferspraydosen auf einem WC des Clubs und nahm einen Verdächtigen, der sich zunächst mit der Tat brüstete, danach aber versuchte zu fliehen, vorläufig fest.

Darüber, ob die Evakuierung gut oder schlecht abgelaufen ist, sind die Partybesucher geteilter Meinung: „Die Notausgänge waren zu, da haben die Leute daran gerüttelt, die sind aber nicht aufgegangen“. „Es ist eher mehr abgeriegelt worden, als dass man die Leute rauslässt. Draußen haben alle zum Brechen und zum Weinen angefangen“, werden zwei Gäste des Prater Dome auf der Homepage von ORF zitiert. Die Gäste beschweren sich auf der Online-Plattform darüber hinaus über die „fahrlässigen Sicherheitskontrollen“. Christoph Gitschner, Sprecher des Praterdome, sieht den Vorfall wie folgt: „Die Notausgänge können gar nicht verschlossen werden und lassen sich immer von innen öffnen. Der Klub war innerhalb von zehn Minuten evakuiert“.



Foto: deafmute via Flickr

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