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Master of Marihuana? An diesen Unis kannst du Cannabis studieren
Nicht nur etwas für Kiffer.

Kaum ein Thema wurde in den letzten Jahren so heiß diskutiert wie Cannabis. Das führte unter anderem dazu, dass in immer mehr Ländern Gras legalisiert wurde. Doch auch die Unis reagieren und bieten immer mehr Kurse oder sogar ganze Studiengänge zu diesem Thema an.
Marihuana gilt bei den meisten längst nicht mehr als gefährliche Einstiegsdroge. Stattdessen erkennen immer mehr Leute die positiven Effekte der Pflanze und nutzen sie für allerlei medizinische Zwecke. Dadurch, dass Cannabis mehr und mehr enttabuisiert wird und gefragter denn je ist, springen auch Universitäten auf den Hype auf und bieten Studenten an, sich wissenschaftlich mit Gras auseinanderzusetzen.
Viele Hochschulen haben mittlerweile verschiedenste Kurse rund um Cannabis in den Lehrplan aufgenommen, die ganz unterschiedliche Bereiche abdecken. So gibt es an der Ryerson University beispielsweise einen Kurs mit dem Titel „Das Cannabisgeschäft“, der sich mit dem Marketing, Vertrieb und Regularien befasst. Rechtliche Fragen bezüglich Marihuana werden hingegen an der Universität von Ottawa behandelt und den medizinischen Aspekt bekommt man an der McGill Universität erläutert.
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Das Niagara College geht noch einen Schritt weiter und hat in mehreren Frachtcontainern eine eigene Plantage angelegt, in der die Studenten die gelernte Theorie direkt in die Praxis umsetzen können, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. Und wem das immer noch nicht reicht, der kann sich an der University of Maryland direkt für einen zweijährigen Master of Science Studiengang namens „Medizinische Cannabis-Wissenschaften und -Therapien“ einschreiben.
In Deutschland sieht das Angebot leider deutlich kleiner aus. Doch die Uni Hohenheim möchte das nun ändern und hat dafür ein deutsch-kanadisches Forschungsnetzwerk aufgebaut, damit das Wissen um die Cannabis-Pflanze auch hierzulande ausgebaut wird.
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