Themen: Album, Aril, Melodien, Ex-Machina

Melodien zum Grooven!

Mit dem Album Ex-Machina ist dem Melodien-Jongleur, der tatsächlich schon mit sieben Jahren das Keyboardspielen erlernte, ein echtes Meisterwerk gelungen!

Bereits mit seinem ersten Release Groove La Chord in 1998 zeichnete der geborene Iraner Fragezeichen über die Köpfe vieler Platten-Kritiker: Welches Genre? Techno? House? Deep House? Wir erinnern uns: Damals fand noch zunehmend eine Kategorisierung der Titel statt, wobei sich heute alle Genres miteinander vermischen dürfen – ja, mittlerweile gehört die richtige Mischung quasi zum guten musikalischen Umgang. Fest stand jedenfalls: Der Track sollte zeitlos werden, und Aril zeitlos bleiben.
Ex-Machina könnte man wohl am Besten als ein ambientes, tranciges Album beschreiben – mit Melodien zum Verlieben und dem Groove zum „einfach-nur-Tanzen-wollen“. Nahezu hypnotisierende Melodien flirten mit groovigen Basslines. Aril steigert jeden seiner Tracks zu einem Höhepunkt, bei dem man fast in eine musikalische Euphorie ausbrechen möchte. Achtung: akute Massenumarmungs-Gefahr! Unter den elf Tracks befinden sich vier, die bereits erfolgreich auf Vinyl ausgekoppelt wurden. Fazit: Ein gelungenes Album, das aufgrund des hohen Endorphin-Ausstoßes beim Hören, garantiert gegen jede kleine Depression helfen sollte – vom Tanzdrang mal ganz abgesehen.

Tracklisting:
1. Last One
2. More Human
3. Lady 707
4. Leaving Me
5. Gres
6. Room 337
7. Contact
8. Kind of Nitzer
9. Ex-Machina
10. Kept Within
11. Anna’s Theme

Stichwort Aril Brikha. Wie aus der Pistole geschossen kommt Folgendes: Winter EP, erschienen auf Kompakt. Die absolute Festival-Sonnenuntergangs-Nummer für das Jahr 2007! Nach diesem einschlägigen melodiösen Sommer-Track, waren die Erwartungen an das anstehende zweite Album des schwedischen Produzenten natürlich dementsprechend hoch – aber eins sei gesagt: Es naht keine Enttäuschung! Ganz im Gegenteil...

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