Themen: Krass, Schwesta Ewa
Menschenhandel & Steuerschulden: Schwesta Ewas krasse Gerichtsverhandlung
Hat sie Minderjährige zur Prostitution gezwungen und blutig geschlagen?

Schwesta Ewa ging früher anschaffen, entschied sich aber nach ein paar Jahren für eine Karriere als Rapperin. In ihren krassen Texten drehte sich aber nach wie vor alles um Sex, Gewalt und Prostitution. Im November 2016 wurde sie festgenommen - jetzt startete der Prozess gegen die Frankfurterin.
Der Vorwurf: Die 32-jährige soll junge Frauen motiviert haben, für sie anschaffen zu gehen. Einen großen Teil des Geldes mussten sie laut Anklage an Ewa abdrücken – was die aber nicht versteuert haben soll. Deshalb ist die Rapperin parallel wegen Steuerhinterziehung angeklagt. Willkommen in Deutschland.
Der krasse Prozess startete gestern vor dem Frankfurter Landgericht und brachte laut Bild.de unglaubliche Details zu Tage. Als Support für die gebürtige Polin waren Rapper Xatar, Produzent Yüksel und ein paar Freundinnen mit am Start. Der Inhaftierten wird vorgworfen:
„Die Musikerin Ewa Mandala wird angeklagt, […] Personen unter 21 Jahren zur Aufnahme und Fortsetzung der Prostitution veranlasst […] ausgebeutet, überwacht, Ort, Zeit und Ausmaß der Tätigkeit bestimmt zu haben.“
Die selbsternannten „Kurwa“ ist angeklagt, weil sie vier ihrer weiblichen Fans in die Prostitution getrieben haben soll. Ewa soll den Jugendlichen im Alter zwischen 17 und 19 Jahren Klamotten besorgt sowie Haar-Extansions, Lippen-Aufspritzungen und die Miete bezahlt haben. Die Anklage vermutet, dass sie die unerfahrenen Mädchen so von sich abhängig machte.
Die Vorwürfe lesen sich wie ein schlechter Krimi: Die 17-jährige Prostituierte traf sich mit einem 83-jährigen Impotenten, den es aufgeilt, wenn er Frauen mit Geld bewirft. Es kam zwar nicht zum Verkehr im klassischen Sinne, aber der Opi verlange nach Oral-Sex, was wegen seiner Herzprobleme allerdings verboten war. Ein anderes Mädel soll zum Anschaffen aufs Münchener Oktoberfest gegangen sein. Es soll Videoaufnahmen geben, in denen Ewa die 19-Jährige beschimpft: „Elende Schlampe“, „Hartz-4-Dogennutte“, „Stück Scheiße“ und „Ich ficke dein Leben“ sind nur einige der heftigen Beleidigungen, die damals gefallen sein sollen.
Die Frankfurterin soll außerdem handgreiflich geworden sein. Eines der Mädchen schlug sie laut Anklage so heftig ins Gesicht, dass ihre Zahnspange brach.
Die Rapperin streitet alles ab, angeblich haben alle Frauen aus freien Stücken für sie gearbeitet, um auf schnellem Wege an Geld für Luxusware zu kommen. Sie gibt aber zu, „Ohrfeigen gegeben zu haben“ (Frankfurter Rundschau), wenn die jungen Frauen zum Beispiel fettige Haare hatten. Härter ausgerastet sei sie aber nicht. Am Montag sagen die Teenager aus und der Prozess geht weiter.
Foto: Screenshot via schwestaewa / Instagram








