Themen: Musik, Metal

Metal-Fans haben kein Ego

In Wahrheit echte Sensibelchen?

Die Universität von Westminster will in einer Studie überraschendes herausgefunden haben: Wer Metal hört, hat ein geringes Selbstbewusstsein.

Wenn wir uns einmal auf die Klischees und Vorurteile beschränken, dann sind Heavy Metal-Fans die die offensivsten und aggressivsten Musikhörer von allen. Sie sind die Rebellen unter den Musikgenres und mögen es laut und dreckig – kurzum: Sie sind quasi vom Satan persönlich besessen. Natürlich ist das völliger Quatsch. Was eine britische Studie jetzt herausgefunden haben will, steht im krassen Gegensatz zu all diesen Klischees.

Für die Studie wurden Frauen und Männer aus England zu ihrem Musikgeschmack befragt. Hierzu mussten sie verschiedene Songs auf einer Skala bewerten. Ein Forscherteam von Psychologen kam daraufhin zu dem Ergebnis, dass das Hören von Metal vor allem dazu diene „negative Gefühle auszulöschen“ und die Seele „zu reinigen“. Dies geschehe alles mit dem Ziel, das Selbstwertgefühl zu steigern. Also sind Metaler in Wahrheit echte Sensibelchen?

Weitere Eigenschaften die Hörern von Metal nach der Studie zugeschrieben werden, sind eine „ablehnende Haltung gegenüber Autoritäten“ und „offen für Neues“ zu sein. Na, da klingt doch schon etwas rebellischer. Die Forscher halten in ihrem Bericht außerdem fest, dass man „diese Fans nicht als anti-sozial und gewalttätig kategorisieren“, sondern nach den psychologischen Bedürfnissen der Individuen fragen sollte. Ach wie süß.

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