Miss Yetti: Zuckerbrot und Peitsche

Die Rave-Queen meldet sich nach zwei Jahren zurück.

Miss Yetti: Zuckerbrot und Peitsche: Die Rave-Queen meldet sich nach zwei Jahren zurück.
Miss Yetti – bei dem Namen fällt einem sofort der hübsche, blonde, mit Kopfhörern bestückte Frauenschopf ein, der auf so vielen Raves vor allem die Jungs betört hat. Nach zwei Jahren Schaffenspause lockt und droht „grand dame“ des Techno mit Zuckerbrot und Peitsche.

Zuckerbrot mag nach süßlichen Melodien klingen – aber nein: bei Miss Yetti findet sich die Süße in subtiler, minimalistisch-deeper Form. so, als lutschte man einen halben Tag lang ein halbes Smint. Die Peitsche schwingt insofern, als dass die Tracks ihre Dancefloor-Herkunft und -bestimmtheit bei keinem Beat leugnen. Klare Angelegenheit. Hie und da ertönt Miss Yettis Stimme, stakkativ, mit viel Hall, da wird man unweigerlich an Ellen Allien erinnert.











Mit Robert Görl (DAF) hat sie sich für den Bonustrack „Blasebalg“ einen elektronischen Pionier ins Boot geholt, zusammen mit „Penguin“ eine der stärksten Nummern eines insgesamt recht guten Albums, das den Tanz in die Mitte stellt. Musik nicht nur für schwärmende Rave-Boys.

1  mexicoupe
2  milk and honey
3  nass
4  why
5  auro aurora
6  lost
7  penguim
8  lederzwerge im dunkeln
9  blasebalg

www.missyetti.de

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