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Mode für „Fette“ bei Abercrombie & Fitch
Was was bringt der Kurswechsel?

Ab dem Frühjahr 2014 können bei Abercrombie & Fitch auch Kundinnen einkaufen, die keine Größe 38 oder kleiner tragen. Dies war bei der US-Marke bisher ein absolutes No-Go, denn schließlich sollten nur sexy und coole Leute die Klamotten von Mike Jeffries tragen. „Fette“ Menschen gehörten bisher nicht zur Zielgruppe.
„Wir wollen an coole, gut aussehende Menschen verkaufen – und an keinen anderen“, mit diesem Spruch sorgte Jeffries nicht nur viele jede Menge aufsehen, sondern auch dafür, dass seine Shops weniger Geld einnehmen und das Ansehen seiner Marke sank. Nun bekam auch der A&F-Gründer scheinbar endlich seine Verkaufszahlen in die Hand und schlug sofort einen Kurswechsel ein, sodass nun auch angeblich „Fette“ Leute bei ihm einkaufen können.
Doch bringt ihm das noch etwas? Schließlich war es nicht nur sein arrogantes Auftreten, sondern auch der Umgang mit Mitarbeitern und Kunden, der dafür sorgte, dass das Image der ehemaligen Trendmarke in den Keller sank. Ob durch die neuen Konfektionsgrößen (ab Größe 38 aufwärts) nun auch wieder mehr Kunden bei Abercrombie einkaufen bleibt abzuwarten.
Bilder: Flickr / SimonQ & Victoria Pickering








