Themen: DOMINIK, Eulberg

Mothership

Das Mothership wechselt für eine Nacht das Häuschen und schmeißt ausnahmsweise mal im Hirsch ein dickes Fest. Das ist nicht weiter schlimm, vielleicht sogar strategisch gut, denn mit Dominik Eulberg kommt einer der ganz großen deutschen Plattendreher in die Noris. Da könnte zusätzlicher Platz durchaus von Nöten sein. Am Fr., 16.11. empfängt Hausherr Micha Klang alle Freaks erst mal mit coolen Minimal-House-Tönen. Langsam dreht der Glückskind Label Betreiber an der Groove-Schraube, bis schließlich Haupt-Act Dominik Eulberg zur Tat schreitet.

Der entdeckte sein Interesse für elektronische Musik schon in sehr jungen Jahren.  Mit Freunden lauscht er stets den so mysteriösen Klängen der Sven-Väth Clubnights. Einmal in den Bann gezogen, lässt es ihn nicht mehr los. So beginnt er im Alter von 15 Jahren Platten zu kaufen und das Auflegen zu erlernen. Dabei richtet er schon von beginn an sein Augenmerk auf innovative, experimentelle Platten. 1995 legt er sich dann einen eigenen Gerätepark zu, um seiner Kreativität freien Lauf zu lassen und diverse Live-Auftritte abzuliefern.


Erste Veröffentlichungen kommen auf Mathias Schaffhäusers Label Ware und auf dem Frankfurter Label Raum...Musik heraus. Dann lernt er Riley Reinhold und Jacquline Klein kennen und eine fruchtbare Kollaboration entsteht auf den Labels Traumschallplatten und Trapez. Dort erscheint auch sein erstes Album „Flora & Fauna“. Weitere Veröffentlichungen auf Platzhirschschallplatten, Cocoon etc. kommen hinzu. Auch als Remixer hat er sich einen Namen gemacht und so namhafte Künstler wie Hell, Roman Flügel, Le Dust Sucker, Tiefschwarz, Einmusik oder Nathan Fake in die akustische Mangel genommen.

Dann ging alles sehr schnell. Von dem elektronischen Fachmagazin Groove wurde er zum Newcomer des Jahres 2004 gewählt und zum drittbesten Produzenten. Sein Debütalbum „Flora & Fauna“ wurde bei den Leserumfragen der Zeitschrift Raveline zum drittbesten, in der Groove und De:Bug jeweils zum fünftbesten Album des Jahres 2004 ernannt.


Auch für den Deutschen Dance-Music-Award wurde Dominik Eulberg 2004 in den Kategorien „Bester Remix“ und „Bester Newcomer“ nominiert.

2005 wurde Dominik Eulberg in der Groove zum Produzenten des Jahres und zum drittbesten nationalen DJ gewählt. Außerdem landeten gleich fünf seiner Remixarbeiten in den Top20 der Jahrescharts. In der Raveline wurde er zum zweitbesten Remixer und Newcomer gewählt, auch sein Remix für Oliver Koletzki landete auf Platz 2. Zudem wurde er zum viertbesten Act und zum fünftbesten nationalem DJ gewählt.

2006 wurde Dominik Eulberg in den Kategorien „Bester Produzent“ und „Bester Remix“ erneut zweimal für den Deutschen Dance-Music-Award nominiert.

Die Jungs vom Zweikörperkontakt zünden auf der zweiten Area ein ganz spezielles Feuerwerk ab. Den ganzen Abend über stehen die Zwei an den Decks und verzücken Damen wie Buben mit mächtig coolen Tech-House-Hammern.

Na dann…

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