Movement – Detroit Electronic Music Festival

Movement – Detroit Electronic Music Festival:
Mehr Informationen unter: www.demf.com
Movement Festival – Oldschool meets Nextschool

Bereits seit 1999 findet das Detroit Electronic Music Festival am Memorial Day Weekend statt. In diesem Jahr wird vom 26. bis 28. Mai getanzt. Der Memorial Day ist ein US-amerikanischer Feiertag, der zu Ehren der im Krieg für das Vaterland Gefallenen begangen wird. Gleichzeitig markiert dieser Tag auch den Beginn der Sommersaison.

Ende der 90er Jahre war es Carl Craig, der die Idee dazu hatte, in der amerikanischen Technohauptstadt ein elektronisches Musikfestival zu realisieren. Es war damals das erste Mal, dass dort elektronische Musik aus Detroit in einem größeren öffentlichen Rahmen stattfand. Nach über einem Jahrzehnt Rückbestätigung aus Europa war man endlich zuhause angekommen. Craig scheiterte allerdings an der Aufgabe, musikalische Ideologie mit wirtschaftlichen Interessen zu vereinen. Das Erbe Craigs trat Derrick May an, der neben Juan Atkins, Richard Davis und Kevin Saunderson als einer der ersten Techno-DJ’s überhaupt gilt. May’s Ära war geplagt von marodierenden Wirtschaftzweigen, Verfall und Verslummung der einst so blühen Autostadt. Rahmenbedingungen waren gegeben, die es fast unmöglich machten, um ausreichend Sponsorengeld zu akquirieren.
 
 
 
Nach einigen Machtkämpfen in der Organisation, beschloss die Detroiter Künstler-Riege an einem Strang zu ziehen, um mit Hilfe von Musik einen Triumph über die unmenschlichen Verhältnisse zu schaffen. Das Vorhaben gelang. Nachdem bereits im vergangenen Jahr eine erfolgreiche Allianz mit Chrysler Jeep Superstores und Motor City Dodge umgesetzt worden war, entschlossen sich die beiden Firmen auch für dieses Jahr, den Organisatoren des Festivals als Hauptsponsoren zur Seite zu stehen.

In Detroit hat man eingesehen, dass es Abseits der dominierenden Vormachtstellung des HipHop in Amerika auch andere Spielarten von Musik gibt, die ihren Charme und ihre Vielseitigkeit um die Welt transportieren. Techno! Diese geprügelte und immer wieder missverstandene Seelenmusik zieht Ende Mai wieder über eine halbe Millionen Menschen auf den Hart Plaza im Zentrum der Stadt. Eine Künstler-Mischung dieser Art, wird es auf der Welt kein zweites Mal geben. Da lohnt sich auch ein Ausflug über den großen Teich. Tickets sind für 20 Dollar (ein Tag) und 40 Dollar (weekend-pass) zu haben. Die Protagonisten in diesem Jahr lauten:

3 Chairs feat. Rick Wilhite, Theo Parish & Malik Pittman, A Guy Called Gerald, Abe Duque & Blake Baxter, Alton Miller, Angel Molina, Aux 88, Baby Ford & Zip, Bad Boy Bill, Booka Shade, Brian Gillespie, Brian Sanhaji, Butane, Charles Webster, Christian Smith, Chuck Daniels, Claude VonStroke, D. Diggler, DJ Boogie, DJ Dick, DJ Godfather, DJ Rashad, DJ Seoul, Damian Lazarus, Different World feat. Claude Young & Takasi Nakajima, Digitaline, Gaiser, Gary Martin, Gui Borrato, Guido Schneider, Hardfloor, Heidi, Higher Intelligence Agency, Jeff Greinke, Jeff Mills, John Acquaviva featuring Dan Diamond, Kate Simko, Kevin Saunderson, King Britt, Lee Curtiss, Loco Dice, Losoul, Luciano, MD! featuring Bombscare, Mampi Swift featuring MC IC3, Matt C, Matt Clarke featuring MC Flow, Marco Carola, Mathew Jonson, Matthew Dear, Michael Mayer, Mirko // Lazy Fat People, Misstress Barbara, Model 500 featuring Juan Atkins, Monolake, Moodymann featuring Pitch Black City, Mr. V, Octave One featuring Pandom Noise Generation, Paco Osuna, Pepo Lanzoni, Pole, Rhythm & Sound, Richie Hawtin, Robert Rich, Robin Judge, Ryan Crosson, Ryan Elliott, Sassmouth, Scan 7, Seth Troxler, Steve Bug, Anthony Shake Shakir, Stacey Pullen, Vladislav Delay.

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