Thema: Sex

Muschibilder und mehr: Hier soll bald das erste Vagina-Museum öffnen

Hier geht es unter die Gürtellinie.

Quelle: Sharon McCutcheon/Unsplash

Kanamara-Matsuri, das Penis-Fest in Japan oder ein Phallus-Museum auf Island - bisher drehen sich Events und Kultur-Einrichtungen im Genitalbereich doch meist um das beste Stück des Mannes. Doch bald soll es einen Ort geben, an dem sich alles um eines dreht: die Vagina. Ein ganzes Mumu-Museum soll nämlich noch in diesem Jahr in London eröffnen.

Der Londoner Stadtteil Camden ist vor allem für seinen Markt am Regent’s Canal bekannt. Während es tagsüber Mode aus den unterschiedlichsten Jahrzehnten ist, locken Nachts zahlreiche Clubs und Pubs Touristen aus der ganzen Welt an. Doch bald könnte es zwischen Retro-Klamotten und einem ebenso schillernden Nightlife einen weiteren Anziehungspunkt geben: ein Vagina-Museum.

 
 
 
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Hinter der Idee steckt YouTuberin und Comedian Florence Schechter. Die junge Britin hat 2014 ihren Abschluss in Biochemie an der Universität Birmingham gemacht und ist seitdem fast pausenlos beruflich in den Medien unterwegs. Im Rahmen einer Recherche für ein Video stellte Florence jedoch fest, dass es über das weibliche Geschlechtsorgan online kaum Informationen zu finden gibt.

 
 
 
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Ihr Entsetzen darüber war laut Noizz so groß, dass ihr spontan die Idee für das Muschi-Museum kam. Das Projekt ist aktuell noch in der Planungsphase und soll über eine Crowdfunding-Kampagne finanziert werden. Von insgesamt 300.000 Pfund (umgerechnet etwa 350.000 Euro) sind bisher allerdings nur knapp 18.000 Pfund (also rund 20.000 Euro) zusammengekommen. Noch bis zum 18. April kann jeder das Vorhaben finanziell unterstützen, denn das Museum soll im November eröffnet werden.

 
 
 
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Die sexy Ausstellung soll nicht nur zur Unterhaltung dienen. Vielmehr ist sie als eine Mischung aus Aufklärungsprogramm und Kunstgalerie gedacht. Auch Untersuchungen zur geschichtlichen und kulturellen Einordnung der Vulva sollen hier genauso ihren Platz finden, wie gynäkologische und anatomische Betrachtungsweisen des Geschlechtsteils. Und damit wirklich jeder sein oder ihr Pussy-Wissen ergänzen kann, soll der Eintritt frei sein.

 
 
 
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Foto: Sharon McCutcheon/Unpslash

 

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