Muse

Muse:

Neben der aktuellen Single Starlight die Mr. Bellamy stilecht, vor einer beeindruckenden Sternenkulisse zum Besten gab, sorgte auch Supermassive Black Hole für exstatische Zustände in den Zuschauerreihen. Hinzu kam ein gut gesetztes Ensemble aus Licht und Videoscreens, das die Live-Show zu einem audio-visuellen Erlebnis machte. Überdimensionale, mit Konfetti gefüllte Ballons, die über die Köpfe des Publikums hinweg schwebten, trugen ihr übriges zur gespannten Atmosphäre bei. Spätestens zu den dramatisch-kreischenden Klängen von Hysteria oder Plug in Baby konnte sich wohl keiner mehr dem Bann des stimmgewaltigen Bellamy entziehen. Schlussendlich trug die letzte Zugabe Knights of Cydonia jeden Einzelnen auf einer Woge des Gefühls aus der Halle.

Man durfte gespannt sein wie Matthew Bellamy, Dominic Howard und Christopher Wolstenholme ihr komplexes mit Synthie-Elektro-Klängen gefülltes Album während ihrer Welttournee auf die Bühne bringen wollen. Wer dem Titel nach Schwarze Löcher und Offenbarungen erwartete, lag nur zur Hälfte richtig, denn das Spektakel, das sich den Fans in der Düsseldorfer Phillipshalle bot, grenzte an musikalischen Wahnsinn!

Das leider letzte Konzert ihrer Tour in Deutschland gaben die Briten in der Düsseldorfer Philipshalle am 13. Dezember. Mit der Veröffentlichung ihres vierten Studioalbums im Sommer 2006 „Black Holes and Revelations“ haben sich die Indie-Rocker von Muse neue Maßstäbe gesetzt. Progressiver und experimenteller ist das neue Meisterstück der drei aus Teignmouth. Trotzdem handelt es sich um eine typische Muse-Platte. Ein bisschen abgehoben, ein bisschen leidend, ein bisschen anders.

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