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Mysterium: Chat-Verhalten der Frau

Er war online. Trotzdem antwortet er nicht!

'Er war online, und zwar schon zweimal, um 15 Uhr und um 15:31. Und trotzdem hat er nicht geantwortet! Was erlaubt der sich eigentlich?' Eine bekannte Chat-Situation. Zumindest für sie. Daher folgt: Das Chat-Verhalten der Frau mit einem Augenzwinkern betrachtet.

Schweißtriefend und schwer enttäuscht sitzt sie mit starrem Blick vor ihrem Handy und wartet darauf, dass er antwortet. Er arbeitet oder ist eh gerade mit den Kumpels auf Tour. Da kann man auch später antworten, wenn man es nur nicht vergessen würde. Aber soweit kann es zum Glück gar nicht erst kommen. Frau sei dank. Denn ehe Mann sich verzieht, zickt sie auch schon rum. Warten ist eben nicht so ihr Ding. Denn:


Für Frauen ist Chatten nicht einfach nur Chatten. Hier geht es um hochanalytische Vorgänge und durchdachte Strategien.

Mann teilt sich mit und schickt Nachricht ab. Punkt.
Arbeitsaufwand: geschätzte 30 Sekunden.
Frau verfasst eine Nachricht, formuliert mindestens zweimal um. Freundin wird zu Rate gezogen. Nachricht wird unter Anweisung von noch zwei anderen Freundinnen formuliert, gespeichert und nach beschlossener Sache frühestens nach einer Stunde abgeschickt.
Arbeitsaufwand: geschätzte zwei Stunden.
 
Und was, wenn Frau nicht antwortet?
Soll heißen: Ich habe Besseres zu tun und bin außerdem viel beschäftigt - kurz gesagt: Ich bin nicht leicht zu haben und will erobert werden. Wenn Frau dann doch schwach wird und nach knappen zwei Stunden antwortet, wurde zuerst ein hochkomplexer Gedankenvorgang durchgeführt. Jedes Wort wird auf seine Bedeutung und dessen Wirkung bei ihm - was er denkt, was sie denken könnte - genauestens analysiert und überdacht. 

Überhaupt gibt es zum Thema "Wir melden uns nicht" schon unzählige Seiten, auf denen munter diskutiert und analysiert wird. Natürlich seitens Frau. Mann dagegen entzieht sich schnell dieser Zeitverschwendung, um sich wichtigeren Dingen zu widmen, wie mit den Kumpels ein Bierchen trinken zu gehen.

Auch zu beachten: offensichtlich verschlüsselte Status-Botschaften. Diese dienen nämlich nicht bloß dem Zweck der Mitteilung einer persönlichen Stimmungslage, sondern implizieren gleich eine ganze Lebensphilosophie. In der Hoffnung, der Mann würde sie lesen, auf sich beziehen und dann mit seinem weißen Pferd hergeritten kommen. Gute Beispiele: "Erwarte nie zu viel von anderen, letztendlich wird man eh enttäuscht" oder "Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber sie stirbt".

Ja, Frau kann ziemlich hinterlistig sein. Wenn Mann also glaubt, er könne sie mit netten Worten und charmanten Schmeicheleien bezirzen - Obacht! Schneller als gedacht, prangt nämlich das dicke Weichei auf der Stirn.

Und eigentlich ist diese Art der Kommunikation vergleichbar mit dem Vorspiel. Ganz recht: der Weg zum Sex. Frau will gereizt werden - Desinteresse zu zeigen schafft genau das und der gemeinsame Höhepunkt wird herausgezögert. Allerdings ist das Geheimnis eines gelungenen Vorspiels ebenso unergründlich wie das Wesen Frau an sich. Und das wiederum ist ein anderes Kapitel. 


Foto: Flickr.com / martinak15

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