Themen: Instagram, Krass, Diskriminierung

Nachdem sie diese Fotos postete, musste die ihren Job kündigen

Traurig, aber wahr!

Quelle: Sherene Zarrabi / Instagram

Die hübsche Studentin Sherene Zarrabi ist mit sich selbst völlig im Reinen und steht zu ihrem kurvigen Körper. Nebenbei arbeitet die junge Frau bei einer Bekleidungsmarke, deren Produkte sie auch privat trägt. Bilder von Sherene wurden regelmäßig auf dem Instagram-Account der Kette gepostet. Doch dass eine Frau jenseits von Size Zero diese Kleidung trägt, gefiel nicht allen.

Nur eine Person war so ganz und gar nicht zufrieden. Die Besitzerin der Kette reagierte höchst alarmiert, als sie die Fotos entdeckte. Daraufhin schrieb sie laut stern.de eine E-Mail an den Store-Manager, mit der Anweisung, die Bilder sofort zu löschen. Der Grund: Sie war überhaupt nicht einverstanden mit Sherenes Maßen. Die passte nämlich gar nicht zu den deutlich schlankeren Models, die sonst in der Werbung der Modeline zu sehen waren.

Die fiese Nachricht erreichte allerdings auch Sherene selbst. Die attraktive Studentin war zutiefst empört und veröffentlichte einen Screenshot der E-Mail auf Facebook. In dem Schreiben heißt es:

„Hallo,

ich möchte, dass du an Folgendes denkst: Ich will kleine Größen, eben für diesen stereotypen Model-Typ, um unsere Kleidung vorzustellen. Benutze unsere Markenfotos, wenn das Geschäft in Stillwater niemand findet, der "Modelmaterial" ist. Damit will ich niemand herabsetzen, sondern ich will nur unsere Vorstellungen deutlich  machen, wie unsere Marke dargestellt werden sollte.

Nimm es nicht persönlich, ich möchte nur eine gute Darstellung. Ich bitte Dich, die Bilder von allen Personen aus dem Angebot zu nehmen, die nicht diesen Anforderungen genügen.“


Foto: Screenshot via stern.de/Facebook

Nachdem das Posting öffentlich wurde, brach ein Shitstorm über die Marke hinein. Unter dem Tag @DaintyHooligan bekundeten auf Twitter unzählige Menschen ihre Empörung. Sherena beschrieb die Situation als diskriminierend und rief ihre Familie, Freunde und Bekannte dazu auf, eine Modekette mit derartigen Ansichten nicht weiter zu unterstützen. Ihren Job bei der Kette kündigte Sherene ebenfalls.

Indem die Besitzerin mit dem Portal O’Colly sprach, versuchte, den Sturm der Empörung zu besänftigen. Doch von Einsicht keine Spur: „Ich wollte nicht gemein sein oder jemanden angreifen, aber ich werde mich nicht für die ungeschriebenen Fashion-Regeln entschuldigen.“

Sie ging sogar noch einen Schritt weiter – und gab Sherena die Schuld: „Dieses Mädchen hat diese feindliche Arbeitsatmosphäre geschaffen, nur weil sie ein trauriges Körperbild hat.“

Foto: Sherene Zarrabi / Instagram

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