Themen: Berlin, Drogen, Cannabis, Krass, Görlitzer Park
Nulltoleranz für Cannabis in Berlin
An diesen Orten greift die Polizei jetzt hart durch.

Wen von der Polizei mit weniger als 15 Gramm Cannabis für den Eigenbedarf erwischt wurde, musste bisher mit keinem Strafverfahren rechnen. Doch nun hat die Stadt Berlin die Toleranzgrenze für Marihuana in bestimmten Gebieten auf Null runtergeschraubt. Grund dafür sind unter anderem die massiven Dealer-Probleme im Görlitzer Park.
Drogen, Drohungen und Dealer: Schon seit Längerem sind die Zustände im Görlitzer Park den Anwohnern und der Stadt ein Dorn im Auge. Fest in Hand der Dealer ist mittlerweile selbst die Polizei machtlos gegen den Handel mit illegalen Substanzen. Wie Die Welt berichtet, will die Politik mit der Abschaffung der Toleranzgrenze im Görlitzer Park das Problem in den Griff bekommen. Die Regelung gilt ab dem 1. April 2015 auch um Schulen und an Bahnhöfen.
Innensenator Frank Henkel erklärte, dass mit den cannabisfreien Zonen vor allem jungen Menschen der Zugang zur Droge erschwert werden soll. Außerdem gehe es nicht darum, die Dealer in Schach zu halten, sondern diese zurückzudrängen. Denn in der Vergangenheit bedrohten diese auch Beamte, Anwohner und Journalisten, die ihnen im Görlitzer Park in die Quere kamen. Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme sollen tagsüber noch mehr Polizisten im „Görli“ ihre Runden drehen und sowohl Dealer als auch Käufer abschrecken.
Fotos: A drug dealer selling portions of heroine, hashish and tabs via Shutterstock & Eldad Carin / Shutterstock.com








