Olga

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In einer tollkühnen Aktion befreit sie den kommunistischen Genossen Otto Braun aus einem Berliner Gefängnis. Gemeinsam fliehen sie nach Moskau, wo Olga eine militärische Ausbildung erhält und eine Laufbahn in der Kommintern beginnt. Sie wird mit der Aufgabe betraut, als Ehefrau getarnt, den brasilianischen Hauptmann Luís Carlos Prestes (CACO CIOCLER) sicher in dessen Heimat zu geleiten. Von Moskau aus hatte er den Sturz des Diktators Vargas (OSMAR PRADO) vorbereitet. Auf der Überfahrt wird jedoch aus der nüchternen Tarnung leidenschaftliche Realität. Eine Liebe, weit über jeden Klassenkampf hinaus. München, 1923. Olga Gutmann Benario (CAMILA MORGADO) wächst als Tochter jüdischer Eltern in gutbürgerlichen Verhältnissen auf. Ihr Vater Leo Benario (LUÍS MELO) ist sozialdemokratischer Anwalt, seine Frau Eugenie Gutmann Benario (ELIANE GIARDINI) eine Jüdin der gehobenen Gesellschaft. Olgas Herz schlägt jedoch für den Klassenkampf, was sie schon mit 15 Jahren der verbotenen Kommunistischen Jugend in München-Schwabing beitreten lässt. Die Straßenschlachten, die sie sich mit den Nationalsozialisten und der Polizei liefert, stoßen aber vor allem bei ihrer Mutter auf zunehmende Ablehnung. Nach einem heftigen Streit kehrt Olga ihrem Elternhaus den Rücken. Sie zieht nach Berlin, kaum 17-jährig. In opulenten Kinobildern erzählt Regisseur Jayme Monjardim die wahre und fesselnde Geschichte einer leidenschaftlichen und mutigen Frau: Olga Benario, Revolutionärin, Geliebte und Mutter. OLGA, die bisher teuerste und aufwändigste Kinoproduktion Brasiliens, basiert auf dem gleichnamigen brasilianischen Bestseller von Fernando Morais, der in zwanzig Ländern erschienen ist und weltweit über 1 Mio. Leser gefunden hat. Regie: Jayme Monjardim | 99 Minuten | Start: 31. August








