Themen: Tattoo, Krass

OMG: Dieser krasse Trend ist selbst Tattoo-Fans zu heftig

Die haben doch einen Stich, oder?!

Früher Knasttattoo, heute Hipster-Trend? Motive, die aussehen, als hätte sie dein Zellengenossen mit einem Kugelschreiber gestochen, sind immer öfter auf der Haut von jungen Menschen zu sehen – trotz tadellosem Führungszeugnis. Statt sich in die Hände von Tattoo-Experten zu begeben, greifen manche lieber selber zu Nadel und Tinte, um eine Erinnerung auf ihrem Körper zu schaffen. Aber wie gefährlich sind die Tätowierungen Marke Do-it-yourself wirklich?

Stick and poke“, also „stechen und stochern“, nennen die Amerikaner die Amateur-Tattoos, die sich derzeit zu einem echten Trend entwickeln. In den USA sind bereits Komplett-Sets mit sterilen Nadeln, Handschuhen und professioneller Tinte im Handel für weniger als 40 Euro erhältlich. Viele verzichten aber selbst darauf: Nadeln und Kugelschreiber finden sich schließlich in jedem Haushalt. Tutorials laden sich in Sekundenschnelle auf YouTube.

Bitte nicht nachmachen:

Es braucht keinen Hygiene-Experten, um skeptisch zu werden. Zum einen wäre da die Gefahr der Übertragung von Krankheiten, wenn man sich die Nadeln mit Freunden teilt. Auf der anderen Seite können allergische Reaktionen durch die Tinte auftreten. Vor allem die Kugelschreiberflüssigkeit ist nicht dazu gedacht, unter der Haut zu landen.

Solche Risiken halten die Stick and Poke-Enthusiasten nicht davon ab. Für sie ist besonders der Aspekt der Individualität wichtig. Die selbstgemachten Motive findet man sicher nicht im nächsten Sommer auf jedem Schulterblatt oder Handgelenk. Ob man das Motiv irgendwann bereut? Das kann auch nach einem professionellen Tattoo passieren.


Foto: stick n pokes von avry/Flickr. Lizenz: CC BY-SA 2.0

Wer trotzdem mit dem Gedanken spielt, im Freundeskreis Tattoo-Artist zu spielen, sollte sich einer Sache bewusst sein: In Deutschland gilt das Tätowieren als Körperverletzung und bleibt nur aufgrund der schriftlichen Einwilligung straffrei. Vielleicht sollte man doch lieber einen Termin im Tattoostudio machen. 

Foto: Bild von it was what it was/Flickr. Lizenz: CC BY 2.0 & Screenshot via Youtube/RainbowCatDust

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