Thema: Digitalism

organic electronics & going deeper

Organic Electronics: Radio Slave // Ingo Boss // Digitalism LIVE
Going Deeper: C-Rock // Nacho Marco

Als die Fachpresse vor gut einem Jahr den Begriff „New Rave“ ausrief und Digitalism als deutsches Vorzeigeduo dieses neuen Styles auserkoren wurde, da waren Jens Moelle und Ismail Tüfekci Vielen schon bekannt. Vor drei Jahren, nachdem ihr Track "Zdarlight" einen Kickstart in den Clubs hinlegte, begann ihr Nomadentum. Jence brach sein Jurastudium ab, Isi schmiss seinen Job als Produktmanager für Fitness-CDs. Digitalism drehten auf - und die Leute durch. Ihre Version des spröden White-Stripes-Hits "Seven Nation Army" begeisterte Gitarren- wie House-Fans. Und so kam es, dass das hippe Pariser Label Kitsuné die beiden unter Vertrag nahm und Jens Moelle und Ismail Tüfekci fortan als Jence und Isi unter dem Namen Digitalism von Party zu Party um die ganze Welt reisten. Ihr Album „Idealism“ schlug im vergangenen Jahr ein wie eine Bombe, auf sämtlichen großen Festivals beglückten die beiden Jungs die Massen und für viele sind sie bereits jetzt die Nachfolger von Daft Punk oder The Prodigy. Cocoonclub-Premiere für zwei Jungs, von denen wir sicher auch noch in der Zeit nach „New Rave“ viel hören werden.

Den Jungs zur Seite steht mit Matt Edwards aka Radioslave auch jemand, der heute Clubpremiere feiert. Als Rekid veröffentlicht der multitalentierte Brite perfekten Slow-Motion-House auf Soul Jazz, als Matthew E. treibt er einen härteren Partysound auf die Spitze, mit Quiet Village hat er auch dem New Yorker Label „Whatever We Want“ ein Projekt, das jeden Disco-Fan mit Cinemascopeartiger Esoterik-Elektronik in Entzückung versetzt.

Sein Hauptprojekt aber heißt Radioslave und unter diesem Namen fertigt er - gefragt oder ungefragt - Remixe und Edits von Beyonce bis Carl Craig ab, um diese damit noch ein bisschen großartiger zu machen. Matt ist der ungekrönte Bootleg-, Mashup und Re-Edit-König. Kaum eine Woche vergeht, in der kein Remix von ihm auf irgendeiner B-Seite erscheint - der Mann ist gefragt! Umso besser, dass wir von ihm heute ein Set in Überlänge zu hören bekommen, gehaltvoll unterbrochen von den New Rave Rockern Digitalism.

Im Micro droht das Frühlingsspezial, denn Going Deeper-Honcho C-Rock hat sich Besuch aus dem spanischen Valencia eingeladen. Mit Nacho Marco begrüßt er einen der großen Namen von der iberischen Halbinsel, der sich mittlerweile mit seiner deepen, techy House-Musik international einen Namen gemacht hat. Mit seinem eigenen Label Loudeast hat er sich unlängst eine Plattform geschaffen, um seine Vorstellung von sexy Housemusik unters Volk zu bringen. Und dass die Beiden perfekt zusammenpassen, haben sie auch schon auf Nachos neuester Single „The Good“ bewiesen, von der unser Housemeister gleich zwei Remixe angefertigt hat.

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