Party-Pass für Minderjährige
Die Lösung gegen Komasaufen?

Der sogenannte „Muttizettel“ ist auf dem Weg zu Clubs meist ein treuer Begleiter für 16- und 17-Jährige: Eine Unterschrift von Mama oder Papa und schon darf man mit den Großen mitfeiern. Das wird auch in Zukunft so bleiben. Allerdings kann es sein, dass der Zettel in der Tasche jetzt Gesellschaft von einem kleinen Kärtchen bekommt.
Der Party-Pass soll als Kontrolle dafür dienen, wie viele Jugendliche nach Mitternacht noch feiern. Er enthält Geburtsdatum, Anschrift, Passfoto und – jetzt kommt die Gemeinheit – die Telefonnummer der Eltern, damit diese erreichbar für Clubbesitzer oder andere Personen sind. Der Pass wird am Eingang eines Clubs abgegeben und beim Verlassen der Party wieder abgeholt, damit die Betreiber jederzeit wissen, wie viele Minderjährige sich im Club befinden. Soweit die Theorie, denn noch ist der Party-Pass freiwillig.
In Rheinland-Pfalz, Bayern und Baden-Württemberg wird das Kärtchen bereits getestet und bringt positive Ergebnisse hervor. Ein Vorteil ist natürlich, dass die Eltern telefonisch schnell zu erreichen sind, sollte dem Kind wirklich mal etwas zustoßen.
Bildquelle: VN-Scout-JuliusG








