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Peinlich: Diese Bewerbungsfails solltest du vermeiden

Das geht absolut gar nicht!

Jeder, der schon mal eine Bewerbung geschrieben hat, weiß, wie nervig das ganze Prozedere sein kann. Was schreibe ich nur für Hobbys rein und warum sollte ausgerechnet ich der beste Kandidat für die ausgeschriebene Stelle sein? Bei so vielen Fragen kommt man schon mal ins Schleudern und kann bei dem einen oder anderen Punkt leicht übers Ziel hinausschießen. Hier kommen einige No-Gos, die in einer Bewerbung absolut gar nichts zu suchen haben

Eine Bewerbung sollte die Aufmerksamkeit eines Personalers auf sich ziehen und ihn von den Qualitäten des Bewerbers überzeugen. Um das zu schaffen, greifen Bewerber auf verschiedene Möglichkeiten einer schriftlichen Bewerbung zurück. Neben klassischen Bewerbungsmappen sind unter anderem eigene Webseiten als eine Art Aushängeschild für die eigenen Qualitäten und Fähigkeiten beliebt. Eine einfache, aber doch recht effektive Methode, für die man kein Informatikstudium benötigt. Bei 1&1 zum Beispiel bekommt man passgenaue Homepage-Templates für über 200 Branchen – da dürfte für fast jede Berufsgruppe die richtige Vorlage dabei sein.

Besonders kreativen Kandidaten reicht aber auch das nicht aus. Sie schreiben ihre Bewerbung auf eine Pizzaschachtel und lassen sie dem Personaler direkt per Lieferdienst zukommen. Manche Kandidaten kommen aber ganz ohne derartige kreative Bewerbungsformen aus. Sie schießen den Vogel allein durch ihre Angaben im Bewerbungsschreiben ab.

Da ging gewaltig was schief

Das Internet ist voll von Bewerbungs-Fails, die so manch einem Kandidaten die Chance auf einen tollen Job verbaut haben. Ein Bewerber beispielsweise hat behauptet, in einem Gefängnis gearbeitet zu haben. Tatsächlich hat er dort gesessen – nun ja, der Ort stimmte schon mal. Ein anderer Bewerber nannte als Referenz den Arbeitgeber, den er zuvor um Geld betrogen hatte, es lag sogar ein Haftbefehl gegen ihn vor – hoppla! Da hat die Personalabteilung der Wunschfirma natürlich nicht schlecht gestaunt. Zugegeben, das sind schon krasse Beispiele. Diese veranschaulichen allerdings ganz gut, dass man beim Verfassen einer Bewerbung nicht alles schreiben kann und einige Regeln befolgen sollte.

So besser nicht

Es beginnt schon bei formalen "Kleinigkeiten": Bewerbungsschreiben, die Rechtschreib- und/oder Grammatikfehler enthalten, werden oft direkt aussortiert. Sehen die Unterlagen eindeutig nach Musteranschreiben aus, landen sie ebenfalls im Müll. Und von Bewerbungsschreiben, die den falschen Ansprechpartner benennen oder absolut keinen Unternehmensbezug haben, braucht man gar nicht erst zu reden.

Genauso wenig haben Passiv-Konstruktionen oder Konjunktive etwas in einem Bewerbungsschreiben zu suchen. Es heißt nicht "ich könnte der/die Richtige für den Job sein", sondern "ich bin der/die Richtige für den Job". Am besten ganz auf "hätte", "wenn" und "aber" verzichten. Schließlich soll man kompetent und selbstbewusst rüberkommen. Überschätzen sollte man sich dann aber auch wieder nicht. Wenn das Englische gerade mal dazu ausreicht, im Urlaub Small Talk mit den Einheimischen zu führen, kann noch lange keine Rede von verhandlungssicheren Sprachkenntnissen sein. So etwas kommt am Ende immer raus und kann im Zweifelsfall ganz schön peinlich werden. Daher gilt: In einem Bewerbungsschreiben ja nicht zu bescheiden, aber doch bitte immer ehrlich sein! Dann bleiben einem solche peinlichen Fauxpas am Ende auch erspart. Und im Bewerbungsgespräch bitte dann unbedingt auf so etwas verzichten:



Foto:  file404/Shutterstock

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