Pixel-Food: Dieses Sushi kommt aus dem 3D-Drucker und ist essbar

Was würdest du dir Leckeres ausdrucken?

Pixel-Food: Dieses Sushi kommt aus dem 3D-Drucker und ist essbar: Was würdest du dir Leckeres ausdrucken?
Quelle: id.arts/Instagram

Das Sushi sieht aus wie ein Plastikteil, das aus einem Retro-Videospiel entsprungen ist. In Wirklichkeit sind die 8-Bit Blöcke jedoch essbar und stammen aus dem 3D-Drucker.

Das komisch anmutende Essen wurde kürzlich auf dem „South by Southwest“ in Austin (Texas, USA) vorgestellt. Bei dieser Veranstaltung handelt es sich um eine Mischung aus Ausstellungen, Konferenzen und Festival, die jährlich zehntausende Besucher aus den unterschiedlichsten Bereichen anlockt. Ganz heiß begehrt ist in diesem Jahr der „Pixel Food Printer“, mit dem die Firma „Open Meals“ eine neue Art des Essens schaffen möchte.

Das Unternehmen strebt an, Essen per Stream in die ganze Welt zu schicken und es von einem beliebigen 3D-Drucker servieren zu lassen. Dabei werden zwei Komponenten kombiniert. Einerseits sammelt die Plattform „Food Base“ Angaben über bestimmte Gerichte wie beispielsweise Geschmack, Farbe und Form. Dies wird benötigt, um das Essen mit dem 3D-Drucker so authentisch wie möglich nachzubauen, verrät die Firma Mashable.

Anhand der Daten entsteht eine Plattform, die man nach Gerichten durchsuchen kann. Hier können die Essens-Daten sowohl heruntergeladen als auch ins Netz gestellt werden. Die zweite Komponente ist schließlich dafür verantwortlich, dass das Essen auf dem Teller bzw. im 3D-Drucker landet. Hier ist die Rede vom „Pixel Food Printer“, der die Speisen mit essbarem Gel druckt und jedem Pixel einen individuellen Geschmack, Farbton und Nährstoffanteil verleiht.

Im nächsten Schritt wird daran gearbeitet, das Format der gedruckten Speisen zu verkleinern, um näher an die Realität zu kommen. Doch bisher ist auch der derzeitige Drucker nur ein Prototyp, der noch eine Menge Codierungsarbeit vor sich hat, bevor das gedruckte Essen wie richtiges Essen schmeckt. Wenn es dann so weit ist, könnte man Essen aus dem Fernsehen, zu sich nach Hause schicken oder sogar zu Astronauten ins All.

Foto: id.arts/Instagram

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