Thema: Festival
Podpads: Mehr Komfort auf Festivals
Die bunten Holzhütten kommen zu uns.

Sein wir mal ehrlich: Wer würde bei einem Festival nicht manchmal gern die Iso-Matte gegen ein richtiges Bett eintauschen? Spätestens wenn es regnet und der Boden nass wird, kann es nachts verdammt kalt und ungemütlich im Zelt werden. Aber auch strahlender Sonnenschein ist kaum besser, wenn sich das Zelt zur mobilen Sauna verwandelt. Eine Alternative könnte jetzt der neue Trend zu Podpads bringen.
Sie sind klein, bunt und versprechen entspanntes Wohnen auf Festivals: die sogenannten Podpads. In Großbritannien sind die kleinen Holzhütten schon sehr populär. Nun führen auch die ersten deutschen Festivals dieses System ein. Beispielsweise konnte man sich beim diesjährigen Hurricane-Festival so eine kleine Holzhütte mieten, was in Anbetracht des Unwetters wahrlich sinnvoll gewesen wäre.
Hierbei könnt ihr euch zwischen verschiedenen Varianten entscheiden: Das Basismodell besteht in der Regel aus zwei Luftmatratzen, während die Luxus-Variante mit echten Lattenrost-Betten mit Schaumstoff-Matratze ausgestattet ist. Fast schon ein wenig dekadent dafür, dass man sich auf einem Festival befindet, denken sicher viele. Und tatsächlich zahlt man einen stolzen Preis für diese Camping-Alternative: Für vier Nächte im Podpad zahlt man auf dem Hurricane zwischen 400 und 800 Euro.
Viele werden sich also wohl zweimal überlegen, ob der Komfort sein Geld wert ist. Außerdem gehört es für die meisten ja auch irgendwie zu dem Festival-Erlebnis dazu, im Zelt zu schlafen.
Allerdings haben die Podpads auch weitere praktische Vorzüge gegenüber dem Zelt: In ihnen bleibt man vor Witterung und Lautstärke geschützt, außerdem gibt es Stromversorgung und man kann die Hütten abschließen. All das ist natürlich sehr praktisch und gestaltet das Festival um einiges stressfreier.
Für Leute, die primär wegen der Musik anreisen, einfach nur entspannt ein paar Konzerte genießen wollen und bereit sind, etwas mehr Geld auszugeben, könnten die Podpads also eine gute Alternative zum klassichen Camping sein. Alle hartgesottenen und partyfreudigen Besucher werden wohl eher bei der herkömmlichen Zelt-Variante bleiben.
Bildquelle: flickr.com/sleepymyf
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