Themen: Facebook, Polizei

Polizisten-Facebook?

Netwerk „Blueline“ für Ordnungshüter.

Brauchen Polizisten jetzt schon ihr eigenes soziales Netzwerk? Ja, „Blueline“ ist in den USA seit kurzem eine echte Alternative zu Facebook, Twitter und Co – allerdings nur ganz exklusiv für Polizisten.

Zunächst fragt man sich: Wieso können Polizisten nicht Facebook oder Twitter benutzen, wie jeder Normal-Bürger auch? Blueline scheint sich in einigen Aspekten von anderen sozialen Netzwerken zu unterscheiden.

Zunächst einmal ist Blueline ausschließlich nur für die amerikanische Polizei konzipiert und auf deren Bedürfnisse ausgerichtet. Es soll aber keine Spaß-Plattform sein, sondern den Beamten bei der Fahndung helfen und das Netzwerken unter Kollegen erleichtern.

In der Presseerklärung von Blueline heißt es: „Wir wollen das Facebook für die Polizei sein, doch ohne irgendwelche Spaßfotos und Spieleapplikationen, sondern speziell auf den beruflichen Alltag und die speziellen Interessen von Polizisten zugeschnitten.“

Wie auf Facebook kann man auf Blueline Neuigkeiten mit seinen Kontakten teilen. So können die Beamten beispielsweise sehen, welche Delikte in anderen Städten begangen werden und welche neuen Drogen- und Waffentrends sich entwickeln. Das Netzwerk scheint also wirkliche Hilfe bei der Polizeiarbeit leisten zu können. Es ist also durchaus vorstellar, das eine solche Plattform demnächst auch in Deutschland oder gar europaweit entstehen könnte.

Blueline ist außerdem mit der neuesten Sicherheitstechnologie ausgestattet, sodass es vor Spionage von Außen sicher ist. Ob ein deutsches Netzwerk auch vor der NSA sicher wäre, steht auf einem anderen Blatt.


Bildquelle: flickr.com / Matt Schley

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