Porno-Studie zeigt: So schlecht sind Sexfilme für unser Liebesleben

Einfach mal öfter Kopf-Kino schauen!

Porno-Studie zeigt: So schlecht sind Sexfilme für unser Liebesleben: Einfach mal öfter Kopf-Kino schauen!
Quelle: Lucky Business/Shutterstock.com

Der Umgang mit Sex wird in der Gesellschaft immer entspannter und viele stehen mittlerweile offen dazu, regelmäßig Pornos zu gucken. Doch wie sehr sich der Konsum von Sexfilmen auf unser eigenes Liebesleben auswirken kann, hat nun eine Studie untersucht.

Dass wir Schmuddelfilmchen nicht mehr nur heimlich unter der Bettdecke gucken müssen, sollte längst jedem klar sein. Auch für Frauen wird das Angebot in der Erwachsenenunterhaltung immer größer und so können sich die Ladys zum Solo-Sex auch ein paar heiße Clips gönnen. Doch was im ersten Moment völlig harmlos klingt, kann heftige Folgen haben und laut refinery29 kann sich auch schon gelegentlicher Pornokonsum auf unsere Beziehung, Sexualität und letztlich auf die geistige Gesundheit auswirken.

Das fanden nun Forscher an der University of New Brunswick in Kanada heraus. Dafür untersuchten die Wissenschaftler Daten von rund 1.000 Studienteilnehmern, die Angaben rund um das Thema Pornographie machten. Unter anderem gaben sie an, was sie sich vom Partner wünschen, wie sie ihre eigenen Genitalien wahrnehmen, was sie beim Sex ablenkt und wie häufig sie Pornos gucken. Das Ergebnis war eindeutig, denn besonders Frauen, die zwei Drittel der Online-Fragebögen ausfüllten, haben schnell unrealistische Vorstellungen und empfinden ihr eigenes Sexleben daher oft als weniger erfüllend, wenn es dort nicht abgeht wie im Porno.

Die Macher der Erotikindustrie schrecken dabei vor nichts zurück, damit ihre Videos möglichst heiß sind. „Bei einem Porno wird der Penis oft digital oder kosmetisch verändert und wirkt dann größer als der Durchschnittspenis“, erklärt Studienleiterin Kaitlyn Goldsmith. „Der Geschlechtsverkehr dauert länger als im Normalfall und auch die Erektionen der Männer halten viel länger an. Außerdem erreichen die Frauen ihren Höhepunkt einfacher – was im wirklichen Leben oft nicht der Fall ist.“ Wer den eigenen Partner also irgendwann nicht mehr sexy findet, ist damit leider nicht allein.

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