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Pornoindustrie und Festivals entdecken Google Glass
Der Nutzen der Internet-Brille.

Seit Monaten umwirbt der Internet-Gigant in höchsten Tönen seine „Google Glass“. Bisher war es allerdings nur ausgewählten Unternehmern und Promis vorbehalten die Datenbrille zu testen. Das soll sich nun ändern, denn seit heute, dem 15. April 2014, feiert die Brille ihren offiziellen Verkaufsstart. Zwar nur in Amerika und auch nur für einen Tag, aber
Wer eine der heißumworbenen „Google Glasses“ in den USA ergattern will, der muss nicht nur schnell sein, sondern auch ein bisschen Kleingeld in der Tasche haben. Umgerechnet für rund 1.100 Euro geht die Computerbrille in limitierter Auflage für gerade einmal einen Tag in den freien Verkauf. Wer das Glück hat heute, am 15. April 2014, eine der Brillen zu ergattern, muss vorsichtig sein. Nicht überall ist die mit Internet, Display und Kamera ausgestattete Sehhilfe gern gesehen und erlaubt.
So verhängten bereits jetzt zahlreiche Kneipen, Bars und Nachtclubs in den Staaten ein „Google Glasses“ Verbot. Sie befürchten, dass in ihren Räumen heimlich gefilmt werden könnte und dass sich andere Gäste dadurch beobachtet fühlen könnten. So versuchte eine Frau im Februar 2014 mit ihren „Google Glass“ in einen Club zu kommen und erlebte eine Reaktion, mit der sie so bestimmt nicht gerechnet hatte:
Auch im Straßenverkehr ist die Datenbrille strikt verboten, da sie vom Verkehr ablenken soll. Auch in Kinos, Casinos und auf Konzerten dürfen die Gäste nur ohne „Google Glasses“ rein. Dabei hat die Brille gerade bei Musikveranstaltungen auch ihre Vorteile. Im vergangenen Jahr ließ zum Beispiel Nicky Romero seine Fans dank der Datenbrille an seinen Vorbereitungen für das Tomorrowland Festival teilhaben:
Auch andere DJs nutzten bereits die Gelegenheit und zeigten ihren Fans, wie es aussieht vor ihnen zu performen:
Durch „Google Glass“ scheinen Festivalbesuche in ganz neuem Licht zu erscheinen. Vor allem dann, wenn man selbst gar nicht vor Ort war. „Google Glass“ hat demnach viele Vorteile, von denen gerade Event-Liebhaber profitieren können:
Doch es gibt eine Branche, die sich ganz besonders um die Brille reißt: die Pornoindustrie. Denn auch in diesem Bereich waren die Zuschauer noch nie so nah dabei, wie durch „Google Glass“. Allerdings müssen die Zuschauer hierbei mit einer Kameraführung a lá „Blair Witch Project“ zurechtkommen:
Was meint ihr? Coole und nützliche Erfindung oder teures Gadget für Freaks?
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Foto: Hattanas Kumchai via Shutterstock








