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Pornos schauen für den Umweltschutz?
Pornhub-Aktion will Bäume spenden.

Über den Zeitraum von einer Woche spendet die Seite Pornhub für jeden einhundertsten View ihrer Pornos einen Baum. Damit will die Porno-Seite ein Zeichen für den Umweltschutz anlässlich des Internationalen Tags des Baumes vom 25. April setzen. Damit steht Pornhub aber längst nicht allein auf weiter Flur. Auch NGOs wie „Fuck for Forest“ treiben mit Kauf-Video-Sex und Pornos Geld für den Weltfrieden ein. Wer mitmachen will, sollte ran an die Pornos, denn am 2. Mai endet die Aktion von Pornhub.
Beachtet werden sollten laut dem Bericht von 20Min.ch bei der Pornhub-Aktion allerdings die Teilnahmebedingungen und die Einschränkungen. Lediglich wer über 18 ist darf auf die Seite zugreifen. Außerdem zählen nur die Video-Views in der Kategorie „Bick Dick“. Jeden einhundertsten Video-Aufruf notiert Pornhub und spendet das Geld einer Umweltorganisation, die es für die Pflanzung eines Baumes investiert. Laut Einschätzungen von Pornhub dürfte es am Ende um die 10.000 neue Bäume für die Welt regnen. Über die Pflanzungsaufträge werde derzeit noch mit verschiedenen Umwelt-Organisationen verhandelt.
Eine etwas direktere Initiative ergriffen bereits im Jahr 2003 die Hippie-Aktivisten und NGO-Gründer Tommy Hol Ellingsen und Leona Johansson, in dem sie sich selbst beim Geschlechtsverkehr filmten und anschließend ihre Amateur-Aufnahmen über die Webseite Fuck-For-Forest gegen die Einnahme von Spendengeldern vertrieben. Bis heute haben sie trotz einer Klage in ihrem Heimatland Norwegen und einem Umzug nach Berlin immer wieder neue und ähnliche Aktionen auf die Beine gestellt und mit TV-Auftritten und Dokumentarfilm-Rollen zur Geschichte der Fuck-For-Forest NGO größere Summen an Spendengeldern erwirtschaftet.
Ein weiterer Typ von Aktion, der im letzten Jahrzehnt immer mehr mediale Aufmerksamkeit gewinnen konnte, ist der politische Einsatz der Femen, die meist als engagierte junge Frauen nackt für internationale Frauenrechte auf die Straße gehen oder sich in kirchliche Gottesdienste stürzen, um auf gesellschaftliche Missstände aufmerksam zu machen und für mehr Frauenbeachtung und Frauenfreiheiten protestieren.
Das Konzept „Sex für den Weltfrieden“ scheint also zu funktionieren, egal ob kommerziell oder in Sachen Ideologie. Wie seht ihr das: Coole Idee oder No-Go?
Foto: Delicate brunette woman in the jungle Via Shutterstock.com.








