Themen: Micaela Schäfer, DJane, Paris Hilton, Giulia Siegel
Promi-DJs: Cool oder peinlich?
Micaela Schäfer und Co an den Turntables.

Promis an den Decks - das scheint die neue Marketingstrategie vieler Clubs und Discotheken zu sein. Und klar, auch einige Stars und Sternchen wollen offensichtlich ihr Image aufpolieren und versuchen sich kurzerhand als DJ und DJane. Es ist zwar hinreichend bekannt, dass es keine Ausbildung zum DJ gibt, jedoch gehört viel Übung und technisches, sowie musikalisches Verständnis dazu. Schon alleine deswegen sollten einige Promis besser die Finger von den Turntables lassen.
Besonders peinliche Auftritte legte „Naddel“ Abd el Farrag in diversen Dorfdiscotheken hin: Meist alkoholisiert und ohne erkennbaren Musikgeschmack demonstrierte sie ihr technisches Unverständnis und feierte sich dabei selbst. Aber immerhin: unterhaltsam!
Andere Promi-DJs wie Giulia Siegel oder Pierre Sarkozy beweisen zumindest ein wenig musikalisches Grundverständnis und sind wohl nicht ganz talentfrei. Auch Paris Hilton, IT-Girl, Model, Sängerin und TV-Star, versucht sich als DJane und geht in diesem Jahr sogar auf Tour. Bald releast sie sogar ihr erstes House-Album. Auftakt soll am 23. Juni beim „Pop Music Festival“ in Sao Paulo sein.
Micaela Schäfer liefert als DJane „LaMica“ jedenfalls eine unterhaltsame Show ab und zwar indem sie das tut, was sie am besten kann: Die Hüllen fallen lassen und das männliche Publikum zum Jubeln bringen. Peinlich: Im Februar 2012 verhängte das Ordnungsamt Aschaffenburg (Bayern) ein Nackt-Verbot gegen den Porno-Star um das „seelische und geistige Wohl von Minderjährigen nicht zu gefährden“, berichtete BILD.de
Jimi Blue: Model, Teenie-Sänger, Schauspieler und jetzt auch noch DJ? Der Ochsenknecht-Sprössling bekommt anscheinend nicht genug von Ruhm und Aufmerksamkeit. Also versuchte auch er sein Glück an den Decks - und zwar als DJ Brando.
Während einige Clubgänger die Promi-DJs noch amüsant finden, haben andere die „Möchtegerns“ satt: Auf Facebook machen viele Profi-DJs ihrem Ärger Luft und konnten schon fast 3.000 Mitglieder für ihre Gruppe „Profi-DJs gegen Z-Promi DJs“ gewinnen. Auf der Fanpage heißt es: „ Wir sind NICHT gegen die Buchung von „TV-Sternchen / Z-Promis“ o.ä. in Discotheken, um der Discothek durch den „PROMIFAKTOR“ eine erhöhte Besucherzahl zu bescheren. ABER Wir sind dagegen, dass sich „TV-Sternchen / Z-Promis „ ö-ä. OHNE jegliche mehrjährige Berufserfahrung, als „DJ“ deklariert in Discotheken präsentieren und mit technischer Hilfe vorgeben, ein echtes DJ-Set abzuliefern.“
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