Thema: Oscar

Promis, Pannen, Peinlichkeiten

Was sonst noch interessiert:
Wer hatte was an und wer machte die beste Figur darin? Ellen DeGeneres hat es wieder getan: Die bekennende Lesbe, die die Show moderierte, trug einen Hosenanzug. Etwas verwirrend, um nicht zu sagen peinlich, ihre Tanzeinlagen bei der Eröffnung. Auf dem Red Carpet bestachen vor allem Beyonce, Penelope Cruz und Cameron Diaz. Cruz trug ein schulterfreies Kleid ihres Lieblingsdesigners Versace. Im aufregenden Armani Kleid in weiß setzte Beyonce auf Sex statt Sitte. Cameron Diaz hingegen kam ebenfalls ganz in weiß - dafür aber besonders sexy. Sie trug ein Kleid von Valentino. Überhaupt waren auf dem Red Carpet weniger tiefe Dekolletes und viel Bein zu sehen. Viel mehr zeigten sich die Promis schulterfrei. Was auch auffiel: Meist zierte ein Stück Stoff, schräg angelegt, die Schlüsselbeine. Die Farben schlicht und in Pastell gehalten.


In den wichtigsten Kategorien ging die Verteilung der Oscars in diesem Jahr fair und ausgeglichen aus. Bester Film wurde The Departed unter der Regie von Martin Scorosese, welcher auch den Oscar in der Sparte Beste Regie gewann. Das war längst fällig, war er bereits sieben Mal ohne Erfolg nominiert. Dieses Mal schuf er großes Kino und ließ so Altmeister Clint Eastwood auf der Strecke. Beste Hauptdarstellerin wurde Helen Mirren mit ihrer Performance in The Queen. Das männliche Gegenstück dazu, den Oscar für den besten Hauptdarsteller, holte wie erwartet, Forrest Whitaker in Der letzte König von Schottland – In den Fängen der Macht


Die Hauptdarstellerin Martina Gedeck konnte sich allerdings nur vom Sofa aus freuen. Und das stand zu Hause in Deutschland. Sie hatte zwar, durch ihre brillante Darbietung in dem Stasi-Drama, einen großen Anteil am Erfolg, jedoch nahm der Regisseur Florian Henkel von Donnersmarck sie leider nicht mit zur Oscar-Verleihung. Donnersmarck hatte die vier Tickets, welche ihm zur Verfügung standen, anderweitig vergeben und als er kurzfristig vor der Verleihung doch noch ein Ticket arrangierte, nahm Martina Gedeck dieses nicht an. Kein Wunder, denn zu diesem Zeitpunkt war ihr Stolz schon angeknackst. Der Ausgang der Geschichte: Der Regisseur erwähnte sie mit keinem Wort in seiner Dankesrede. Und trotzdem: Nach Die Blechttrommel und Nirgendwo in Afrika holt Donnersmarck die beliebte Trophäe doch nach Deutschland und setzte sich somit erfolgreich gegen den, als Favoriten gehandelten, mexikanischen Beitrag Pans Labyrinth durch.



 
 
 
Ein großer Gewinn für die Deutschen: Das Leben der Anderen wurde mit dem Oscar als bester, nicht englischsprachiger Film geehrt.

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