Thema: Drogen

Psychedelische Drogen ungefährlich?

LSD und Co. sollen Psychose-Risiko senken.

Psychedelische Drogen, wie LSD, Pilze oder Peyote, sollen das Risiko für psychische Erkrankungen senken können. Wie bitte? Bisher glaubte man schließlich immer das Umgekehrte sei der Fall. Wie Norwegische Neurowissenschaftler aktuell in einer Studie herausgefunden haben wollen, gebe es keine erhöhte Gefährdung auf etwaige Psychosen bei Einnahme solcher Halluzinogene.

Haben die Herren Wissenschaftler etwa einen Hang zu Halluzinogenen? Kaum vorstellbar so eine These. Grundlage der Studie soll eine US-Umfrage aus den Jahren 2001 bis 2004 über Drogenkonsum und psychischem Gesundheitszustand. Im Vordergrund standen Stress, Angst- oder Gemütsstörungen und Psychosen sowie Verschreibung von Psychopharmaka und überhaupt Psychotherapie. Analysiert wurden Daten von mehr als 130.000 Personen, darunter fast 22.000, die mindestens einmal Halluzinogene zu sich genommen haben. 


Die Wissenschaftler schließen dabei aber auch nicht aus, dass der Konsum von halluzinogenen Drogen bei manchen negative Folgen haben könne. Ach was. Wer hätte das gedacht? 

Aber auch bei religiösen Menschen, die bei ihren Zeremonien regelmäßig Halluzinogene zu sich nehmen, habe es keine negativen Folgen gegeben. Und jetzt kommt es: Solche Menschen würden von  "bedeutungsvollen Erfahrungen und anhaltenden positiven Wirkungen" berichten. Sie können zwar vorübergehend unter Angstzuständen und Verwirrung leiden, seien aber keine Gefährdung für die Gesellschaft. Wie beruhigend. Ja, wenn das so ist: Danke, Albert Hoffmann. "Fear & Loathing in Las Vegas" lässt grüßen. Deswegen: Lasst mal lieber die Finger vom dem Zeug.


Foto: Flickr.com / dOOMZ

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