Themen: Rauchverbot, nichtraucherschutzgesetz

Rauchverbot: Den Anwohnern stinkt's!

Wieder Ärger um den blauen Dunst.

Die Kritik an dem neuen Rauchverbot in NRW will einfach nicht abreißen. Viele Betreiber geben dem Nichtraucherschutzgesetz die Schuld dafür, dass die Kundschaft ausbleibt und die Einnahmen sinken. Wiederum andere mussten ihr Gewerbe bereits schließen. Jetzt tauchen erneut Beschwerden auf, aber dieses Mal von den Anwohnern. Diese sind nämlich von den zahlreichen Rauchern auf den Straßen genervt. Ach?

Wer rauchen will, der muss dies seit dem 1. Mai 2013 auf der Straße tun. Zumindest wenn er sich in einer Kneipe, Bar oder einem anderen gastronomischen Betrieb befindet. Während sich die Raucher mittlerweile schon fast, aber auch nur fast daran gewöhnt haben und das neue Gesetz schließlich tolerieren müssen, gehen nun die Anwohner rund um die Kneipen auf die Barrikaden.

Sie fühlen sich von den rauchenden Menschenmassen auf den Gehwegen belästigt. Die Anwohner sind nicht nur von den vielen Menschen, sondern auch von dem Qualm und dem Lärm vor den Gaststätten genervt. Einige reichten sogar schon offizielle Beschwerden ein. So erreichte auch Stefan Romberg vom Essener ,,Mittendrinn‘‘ eine Verwarnung vom Ordnungsamt. Hier soll laut den Anwohnern bis in die frühen Morgenstunden gesungen und gegrölt worden sein. Nun muss Romberg darauf achten, dass sich die Gäste auch vor der Tür leise verhalten. Arndt Mähler, Inhaber der Kneipe "Der Bierhahn" hat das gleiche Problem. Er kann inzwischen sogar nur noch kleine Grüppchen an Rauchern vor die Tür lassen, da sich die Anwohner sonst über den Lärm beschweren. Das "Waschbütt" in Zooviertel von Düsseldorf hat den Betrieb bereits eingestellt, weil sich einfach zu viele Anwohner beschwerten.

Anzeigen wegen Lärmbelästigung sind bei den Ordnungsämtern in NRW bereits eingegangen. Die Verantwortlichen können allerdings nicht viel dagegen tun. Auf der einen Seite, sei nicht genügend Personal vorhanden, so Jürgen Hemmerich von Ordnungsamt in Wermelskirchen, und zum anderen haben die Raucher keine andere Wahl, als sich zum Rauchen auf die Straßen zu begeben.

Einige Anwohner sind der Meinung, dass sich die Raucher nicht über die Beschwerden aufzuregen bräuchten. "Auch vor Bahnhöfen muss sich jeder erstmal durch einen Gürtel von stinkenden Rauchern schlagen, die dort vor den Türen herumlungern. Danach fühle ich mich nicht mehr frischgeduscht, sondern total zugemieft - vor allem die Haare... Toleranz kennen Raucher nur als Einbahnstraße!!!", so eine Internet-Userin zu dem Thema. Ein anderer findet allerdings den Vorschlag ganz gut, dass doch demnächst bitte Anwohner verboten werden müssten.



Quellen: RP-online.de

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