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Rauchverbot im Biergarten?

Die nächsten Beschwerden kommen auf.

Die Probleme mit dem nun auch in NRW geltenden Nichtraucherschutzgesetz scheinen nicht aufzuhören. Erst vor kurzem beschwerten sich die ersten Anwohner wegen dem Lärm der Rauchern, die zwangsweise vor die Tür müssen. Jetzt protestieren die Nächsten: Nichtraucher, denen das Gequalme in den Biergärten gewaltig gegen den Strich geht.

Endlich wird das Wetter schöner und die Menschen zieht es nicht nur an die Beachbars, Seen und die Freibäder der Städte, sondern auch mit Vorliebe in die Biergärten. Hier können sich Raucher - dank der ersten heißen Temperaturen in diesem Jahr - endlich gemütlich ein Bierchen und eine Zigarette gönnen, ohne dabei frieren zu müssen. Nun spielt das Rauchverbot aber auch in den Biergärten eine Rolle.

Die ersten Beschwerden über die Raucher in den Biergärten kamen in den letzte Tagen bereits auf. Susanne M. aus Mettmann findet nämlich auch hier den Qualm mehr als nur störend und das obwohl sie selbst Raucherin war. Für sie müssten Zigaretten generell aus der Öffentlichkeit verbannt werden, denn "in anderen Ländern wie Frankreich oder Griechenland funktioniert das auch". Auch Gisella F. ist findet es für sinnvoller, wenn auch in den Biergärten nicht mehr geraucht werden dürfte, denn schließlich werde dort gegessen und getrunken. Die rauchende Kundschaft in den Gärten sieht dies allerdings ganz anders.

Viele fühlen sich bereits jetzt ausgegrenzt und diskriminiert. "Wenn die Regierung das Rauchen nicht mehr erlaubt, muss sie auch die Zigaretten verbieten. Denn ich möchte nicht diskriminiert und beschimpft werden", so eine Raucherin aus Mettmann. 


Allerdings ist diese Ansicht nicht wirklich nachzuvollziehen. Geraucht wurde doch schon immer in Biergärten und an anderen öffentlichen Plätzen. 


Bild: Flickr / Dayna
       Rainer Sturm  / pixelio.de 
Quelle: Rp-Online.de

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