Ravestory: Geschichte des Acid

Die Geschäfte verlagerten sich nach Ibiza, wo er die liebevoll in Erinnerung gebliebenen Pure Pleasure Partys veranstaltete. Heutzutage ist Angel fleißiger Unternehmer und ein Besitzer eines internationalen Club- Brands. Doch im Herzen bleibt er da, wo er einst begann: im Rave.
Infos gibt es unter: www.ravestory.de und www.otiz-f-angel.com
Zum Inhalt:
Rave Story basiert auf den eigenen Memoiren und Erfahrungen von Autor Otiz F. Angel, die er in der Raveszene gesammelt hat. Angefangen bei seinem Leben als Gangster sowie der Dazugehörigkeit einer kriminellen jamaikanischen Familienbande in den frühen 80ern, bis hin zu seiner Verwicklung in einer Szene, die sein Leben verändern sollte: Acid House. Der aus Nordlondon stammende Musikproduzent, Künstler und Clubbesitzer sagt selbst: Eine friedliche Mentalität war immer schon ein Kern der Dancekultur gewesen, doch die Welle der Massenvermarktung der Szene, hat die eigentliche Message der Szene davongespühlt. Mit dem Gefühl des Zusammenhalts, die von der ich-komme-zuerst-Mentalität ersetzt wurde. Die eigentliche Bedeutung des Wortes Rave hat ihren Sinn verloren, als die Phrase das Ufer der UK verlassen hatte und sich nach Europa ausbreitete. Es wurde ein Adjektiv für eine Ansammlung von schwitzenden, durch Drogen verursachten Unmenschen. Als es auch die USA erreichte, war das Wort bereits beschmutzt. Otiz F. Angel heißt der Autor des selbst veröffentlichten E-Books Ravestory, das mittlerweile weltweit für Aufsehen gesorgt hat. Das dachte sich auch die selbsternannte Raverin Lea Tönnis. Die Hamburgerin machte es sich kurzerhand zur Aufgabe, Ravestory in die deutsche Sprache zu übersetzen. Ihr Ziel: den Leuten die Dynamik, die Obszönität sowie den englisch-schwarzem Humor des Originals so gut wie möglich nahe zu bringen. Schwierig, nahezu fast unmöglich war es, einige der Wörter in Deutsch zu beschreiben, da die Konnotationen völlig verschieden sind. Doch Lea hat es erfolgreich geschafft, das Gefühl der UK-Szene in die deutschen Seelen zu bringen. Ravestory bringt die Fakten! Eine mutige, mitreißende Geschichte, deren Message trotz allem positiv ist und den Lesern das Feeling der Feierszene nahebringt.
Es gab schon viele Versuche, die Geschichte des Rave festzuhalten, in soziologischen Studien, Filmen und Romanen. Gelungen ist dies mal gut, mal weniger gut. Fakt ist jedoch, dass das Wort "Rave" in England benutzt wird, um das deutsche Wort "Feiern" zu beschreiben. Es hat nichts mit einer Party zu tun, auf der die Leute mit neonfarbenden Schlaghosen, Schnullern und Leuchtstäben herumlaufen, sondern es ging und geht, wie bei uns, um: eins zwei Feierei.








