Themen: label, Reggae, Hit, Cutty, Ranks

Reggae Kitchen - Live in Concert!

Bei der heutigen Spezialausgabe unserer beliebten Dienstagsveranstaltung Reggae Kitchen kommt heute eine lebende Legende zu uns ins Haus. Die Rede ist von keinem Geringeren als Philip Thomas, den meisten eher als Cutty Ranks ein Begriff.

Der Jamaikaner begann bereits mit 14 Jahren in verschiedenen Soundsystems aktiv zu werden. Wenig später schloss er sich den Soundboys von Killamanjaro an, wo er zusammen mit Early B und Supercat die jamaikanischen Dancehalls rockte. Aus dieser Zeit stammt auch sein Spitzname „The Butcher“ (der Fleischer). Cuttys Debüt Single „Gunman Lyrics“ erschien auf Winston Rileys „Techniques“ Label und es folgten weitere Tunes für dieses Label, bis er 1990 für das Label „Shockin`Vibes“ den Song „The Bomber“ aufnahm, sein erster weltweiter Dancehall Hit. Diesem Hit folgte einige weitere wie „Pon Mi Nozzle“, „Russia and America“, „Liberty“ und „Lambada“ (zusammen mit Wayne Wonder) und das bekannte jamaikanische Label „Penthouse“ veröffentlichte ein Album, welches alle seine ersten Veröffentlichungen enthielt und ein großer Erfolg wurde.

Von nun an konnte Cutty nichts mehr falsch machen, seine einzigartige Mörderstumme und die toughen Lyrics eroberten die Dancehalls im Sturm. Das Londoner Label „Fashion Records“ veröffentlichte „The Stopper“ und der Tune war so mächtig, dass er der wohl erste Reggae Tune war, von dem jemals ein Hip Hop Remix gemacht wurde (heute ist es umgekehrt :)). Dieser wurde in England und in den USA ein großer Clubhit und auch das gleichnamige Album schlug ein wie eine Bombe und nun konnte keiner mehr Cutty Ranks stoppen: Es folgte Hit auf Hit: „Limb by Limb“, „The Cutter“, „Six Million Ways To Die“, „Retreat“, „Dancehall Rock ft. Barrington Levy“ oder „Half Idiot ft. Marcia Griffiths“ und er arbeitete mit den ganz großen Produzenten wie Steely und Cleevy zusammen. In den späten 90ern wurde es dann ruhiger um Cutty Ranks, aber noch immer genoss er den Ruf als großer Veteran und lebende Reggae – Legende und veröffentlichte hier und da immer wieder einen Hit.

Auch außerhalb der Reggae-Szene hatte Cutty Ranks einen großen Einfluss, insbesondere in der Jungle Szene schien seine Stimme der perfekte Host für aggressive Drum and Bass Beats zu sein und es gab kaum einen Cutty Ranks Tune, der in dieser Zeit nicht remixed wurde.

Nun schreiben wir das Jahr 2007 und Cutty Ranks hat mit „Hard for It“ gerade eines der heißesten Alben des Jahres fertig gestellt. Der Album ist der Anfang für etwas, auf das dieser Planet lange warten musste und heute haben wir den Mann leibhaftig auf der Bühne, um seine ganzen Hits zu präsentieren und das neue Material vorzustellen.

Eine Nacht: „not to be missed“


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