Reggae Nights

Streift das Kettenhemd über und klappt das Visier runter. Die Reggae Nights werden zu den Reggae Knights und tragen am 14. April zum vierten Mal den Bremer Soundclash aus.
Vier Soundsystems stehen sich in dieser musikalischen Schlacht gegenüber, in der es nichts geringeres als den Titel King of the North zu erringen gilt...
Vier Runden sind zu bestehen. Nach einer Vorstellungsrunde wird es ernst: das Publikum entscheidet über Ausscheiden und Weiterkommen der Sounds, bis sich schließlich zwei der Kontrahenten im finalen Tune fi Tune direkt gegenüberstehen...
Soundclashes werden bereits seit den1960er Jahren ausgetragen, als in Kingston/Jamaika benachbarte Soundsystems um die Gunst der Kingstonians spielten und diese in ihren Yard zu locken versuchten. Seitdem ist daraus ein fester Bestandteil der Dancehall- und Soundsystemkultur geworden.
Für die Soundsystems geht es darum, die Gegner musikalisch mit der richtigen Auswahl von Reggae-Hits an die Wand zu spielen. Präsentiert vom MC am Mikrofon, der mit Wortwitz die Tunes ankündigt und verbal die Kontrahenten attackiert. Die Soundsystems dürfen beim Reggae Knights Soundclash sowohl Regulars als auch Dubplates spielen. Während Regulars solche Tunes sind, die jedermann im Recordshop als Single (45s), auf LP oder CD kaufen kann, sind Dubplates speziell für ein Soundsystem angefertigte Unikate und das Salz in der Suppe eines Soundclashs. Mit abgewandelten Lyrics, die das jeweilige Soundsystem glorifizieren und die Konkurrenz zur Hölle schicken, singt ein Reggae-Artist diese exklusiven Produktionen - i.d.R. gegen Bezahlung - für das Soundsystem ein. Je origineller die Lyrics, je bekannter der Reggae-Artist, je populärer der Riddim, desto größer die Chance beim Publikum einen Forward einzuheimsen. Das heißt, der Tune der beim Publikum Begeisterungsstürme auslöst, wird nocheinmal von vorne gespielt.
Der Reggae Knights Soundclash hat sich vom lokalen Ereignis in ein überregionales Event entwickelt. Soundsystems aus Kiel, Hamburg, Oldenburg und Bremen werden zu Gast im Ostkurvensaal sein. Damit sind alle bedeutenden Städte der norddeutschen Tiefebene vertreten und es kann um den Titel King of the North gekämpft werden...
Als Vorjahressieger reisen Yalla Yalla Movement aus Oldenburg an. 2004 entstand dort um Selector Tippo Tunes, Frontmann der Ska-Band Skallywag, das Yalla Yalla Movement. Dazu stießen MC Gob la Roc, Engineer Acetronaut sowie später Selector Steven Kingh und MC James Flow. Yalla Yalla wird inzwischen auch weit über Oldenburg hinaus gebucht, unterstützte bereits Künstler wie Nosliw, Jahcoustix oder Martin Jondo oder tourte mit der Sam Ragga Band oder auch Mr. Vegas durch die Republik. Beim letzten Reggae Knights Soundclash spielten Yalla Yalla im Finale ausschließlich Dubplates und es werden seitdem sicher einige hinzugekommen sein. Damit und mit ihrer Erfahrung und MC-Skills dürfte das Movement aus Oldenburg gut gerüstet sein für das Projekt Titelverteidigung.
Aus Kiel reisen Soulfire Hifi an, die ebenfalls schon Soundclash-Lorbeeren gesammelt haben. Den letztjährigen Hamburger 45-Clash konnten sie gegen drei Gegner für sich entscheiden. Seit 1998 sind Soulfire dabei, waren u.a. schon zweimal bei den Reggae Nights zu Gast und haben dort bewiesen, dass sie eine Party rocken können. Neben Gigs von Rostock bis Köln lieferten sie in Kiel lokale Unterstützung für Acts wie Gentleman, Patrice und Silly Walks. In ihrer jetzigen Besetzung mit den Selectors Mason, Cai-Chi, Baz und den MCs Shaheen und Landomann veranstalten sie monatliches Dances in Kiel und in Westerland auf Sylt.
In Hamburgs großer Reggae-Szene sind die v betritt als lokaler Vertreter die Clash-Arena. Als Juggling-Sound haben sie sich schon seit 1999 einen Namen gemacht. In Bremen hosted Boombastic gleich mehrere Veranstaltungen wie Raggas 1st choice oder Enter the Dancehall. Zwischen 2001 und 2004 wurde der Sound von Berlin aus betrieben und auch dort wurden Selector Crazy A, Selector TimeBomb und MC Macka E in allen namhaften Clubs gebucht. Auch als Support für bekannte Reggae Größen wie Capleton, Burning Spear, Pow Pow oder Zion Train waren Boombastic unterwegs. Bei diesem Clash in ihrer Heimatstadt werden sie sicher keine Blöße geben wollen und Diese vier Kontrahenten stehen sich in vier Runden gegen über: zunächst eine Vorstellungsrunde von je 15 Min. pro Soundsystem; danach die erste Elimination-Round, nach der das Publikum den ersten Sound bestimmt, der ausscheiden muss; nach der dritten Runde heißt es wiederum 1 sound dead, so dass sich die beiden verbliebenen Soundsystems im finalen Tune-fi-Tune gegenüberstehen. Abwechselnd werden max. 11 Tunes pro Sound gespielt, während das Publikum nach jedeDer Sieger erhäl Reggae Knights Soundclash - Wanderpokal, den es im kommenden Jahr zu verteidigen gilt. Zur Einstimmung legen unsere Residents Freedom Sound und Roots Ashanti auf, der Clash startet pünktlich um 00:00 Uhr. Im Anschluß startet die After-Clash-Party mit Siegern, Verlierern und den Resident-Sounds.
Vier Soundsystems stehen sich in dieser musikalischen Schlacht gegenüber, in der es nichts geringeres als den Titel King of the North zu erringen gilt...
Vier Runden sind zu bestehen. Nach einer Vorstellungsrunde wird es ernst: das Publikum entscheidet über Ausscheiden und Weiterkommen der Sounds, bis sich schließlich zwei der Kontrahenten im finalen Tune fi Tune direkt gegenüberstehen...
Soundclashes werden bereits seit den1960er Jahren ausgetragen, als in Kingston/Jamaika benachbarte Soundsystems um die Gunst der Kingstonians spielten und diese in ihren Yard zu locken versuchten. Seitdem ist daraus ein fester Bestandteil der Dancehall- und Soundsystemkultur geworden.
Für die Soundsystems geht es darum, die Gegner musikalisch mit der richtigen Auswahl von Reggae-Hits an die Wand zu spielen. Präsentiert vom MC am Mikrofon, der mit Wortwitz die Tunes ankündigt und verbal die Kontrahenten attackiert. Die Soundsystems dürfen beim Reggae Knights Soundclash sowohl Regulars als auch Dubplates spielen. Während Regulars solche Tunes sind, die jedermann im Recordshop als Single (45s), auf LP oder CD kaufen kann, sind Dubplates speziell für ein Soundsystem angefertigte Unikate und das Salz in der Suppe eines Soundclashs. Mit abgewandelten Lyrics, die das jeweilige Soundsystem glorifizieren und die Konkurrenz zur Hölle schicken, singt ein Reggae-Artist diese exklusiven Produktionen - i.d.R. gegen Bezahlung - für das Soundsystem ein. Je origineller die Lyrics, je bekannter der Reggae-Artist, je populärer der Riddim, desto größer die Chance beim Publikum einen Forward einzuheimsen. Das heißt, der Tune der beim Publikum Begeisterungsstürme auslöst, wird nocheinmal von vorne gespielt.
Der Reggae Knights Soundclash hat sich vom lokalen Ereignis in ein überregionales Event entwickelt. Soundsystems aus Kiel, Hamburg, Oldenburg und Bremen werden zu Gast im Ostkurvensaal sein. Damit sind alle bedeutenden Städte der norddeutschen Tiefebene vertreten und es kann um den Titel King of the North gekämpft werden...
Als Vorjahressieger reisen Yalla Yalla Movement aus Oldenburg an. 2004 entstand dort um Selector Tippo Tunes, Frontmann der Ska-Band Skallywag, das Yalla Yalla Movement. Dazu stießen MC Gob la Roc, Engineer Acetronaut sowie später Selector Steven Kingh und MC James Flow. Yalla Yalla wird inzwischen auch weit über Oldenburg hinaus gebucht, unterstützte bereits Künstler wie Nosliw, Jahcoustix oder Martin Jondo oder tourte mit der Sam Ragga Band oder auch Mr. Vegas durch die Republik. Beim letzten Reggae Knights Soundclash spielten Yalla Yalla im Finale ausschließlich Dubplates und es werden seitdem sicher einige hinzugekommen sein. Damit und mit ihrer Erfahrung und MC-Skills dürfte das Movement aus Oldenburg gut gerüstet sein für das Projekt Titelverteidigung.
Aus Kiel reisen Soulfire Hifi an, die ebenfalls schon Soundclash-Lorbeeren gesammelt haben. Den letztjährigen Hamburger 45-Clash konnten sie gegen drei Gegner für sich entscheiden. Seit 1998 sind Soulfire dabei, waren u.a. schon zweimal bei den Reggae Nights zu Gast und haben dort bewiesen, dass sie eine Party rocken können. Neben Gigs von Rostock bis Köln lieferten sie in Kiel lokale Unterstützung für Acts wie Gentleman, Patrice und Silly Walks. In ihrer jetzigen Besetzung mit den Selectors Mason, Cai-Chi, Baz und den MCs Shaheen und Landomann veranstalten sie monatliches Dances in Kiel und in Westerland auf Sylt.
In Hamburgs großer Reggae-Szene sind die v betritt als lokaler Vertreter die Clash-Arena. Als Juggling-Sound haben sie sich schon seit 1999 einen Namen gemacht. In Bremen hosted Boombastic gleich mehrere Veranstaltungen wie Raggas 1st choice oder Enter the Dancehall. Zwischen 2001 und 2004 wurde der Sound von Berlin aus betrieben und auch dort wurden Selector Crazy A, Selector TimeBomb und MC Macka E in allen namhaften Clubs gebucht. Auch als Support für bekannte Reggae Größen wie Capleton, Burning Spear, Pow Pow oder Zion Train waren Boombastic unterwegs. Bei diesem Clash in ihrer Heimatstadt werden sie sicher keine Blöße geben wollen und Diese vier Kontrahenten stehen sich in vier Runden gegen über: zunächst eine Vorstellungsrunde von je 15 Min. pro Soundsystem; danach die erste Elimination-Round, nach der das Publikum den ersten Sound bestimmt, der ausscheiden muss; nach der dritten Runde heißt es wiederum 1 sound dead, so dass sich die beiden verbliebenen Soundsystems im finalen Tune-fi-Tune gegenüberstehen. Abwechselnd werden max. 11 Tunes pro Sound gespielt, während das Publikum nach jedeDer Sieger erhäl Reggae Knights Soundclash - Wanderpokal, den es im kommenden Jahr zu verteidigen gilt. Zur Einstimmung legen unsere Residents Freedom Sound und Roots Ashanti auf, der Clash startet pünktlich um 00:00 Uhr. Im Anschluß startet die After-Clash-Party mit Siegern, Verlierern und den Resident-Sounds.
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