Ricardo Villalobos

Ricardo Villalobos:
Was soll man noch sagen? Kosmopolit, Reisender, Lebemensch, Chilene, Deutscher,
Berliner? DJ, Produzent, Minimalist, Massenmobilisierer, Bartträger? Oder
einfach nur der Ricardo? Oder ehrfürchtig: Villalobos. Kaum ein anderer Name in
der internationalen House- & Techno-Szene wurde in den letzten Jahren so zur
Marke wie Ricardo Villalobos. Eine Marke für eine ganz bestimmte Art für Musik,
DJing, Clubbing und Lebensstil. Villalobos ist wohl der konsequenteste Künstler
in der Minimal-Szene, der unbeirrt seinen Weg geht, seine Tracks und Remixe
immer ein Ton nackter, reduzierter und verspulter produziert als seine Kollegen.
Er steht im Rampenlicht und sorgt mit seinem Output, wie zuletzt das über
30minütige als Minimal-Polka getaufte "Fizheuer Zieheuer" (De-Bug Jahrescharts
Platz 1), immer wieder für kontroverse Diskussionen. Aber wie man es dreht und
wendet, Ricardo Villalobos ist ein herausragender Charakter und Koriphäe im
Dickicht der elektronischen Musikszene. Das kann man auch immer wieder
feststellen, wenn der charismatische Sunnyboy hinter den Turntables seine Magie
verströmt und hier nicht einfach Tracks aneinanderreiht, sondern sie ständig
während dem Mixing moduliert, verändert und neu bearbeitet. Bei seinem letzten
Auftritt im M1 an Weihnachten 2005 wurde er hemmungslos gefeiert - heute steht
die längst überfällige Wiederholung an.

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