Themen: Festival, Gericht, Nürburgring, Rock am Ring
„Rock am Ring“ gerettet?
Festival-Name darf wahrscheinlich bleiben!

Neuigkeiten im Namensstreit um das rockige Kult-Event Rock am Ring. Bleibt der Name trotz neuer Festival-Location etwa bestehen? Und wird sogar die einstweilige Verfügung gegen Veranstalter Marke Lieberberg aufgehoben? Wir haben alle Hintergründe!
Als die Nachricht vom Aus des Rock am Ring-Festivals an seinem ursprünglichen Standort dem Nürburgring die Runde machte, waren Fans und Rocker gleichermaßen geschockt. Denn das größte Rock-Festival besitzt Kult-Status und war bis dahin ebenso mit dem Asphalt verbunden, wie mit dem Namen der Rennstrecke.
Trotz Schwierigkeiten gab Veranstalter Marek Lieberberg Entwarnung, dass das Festival einfach nach Mönchengladbach umziehen könne. Allerdings nahmen die Gerüchte um den Rechtsstreit über den Namen des Festivals zwischen Lieberberg und dem neuen Besitzer des Nürburgrings, Capricon, nicht ab. Das Landesgericht Koblenz entschied im Juni, dass Lieberberg den Namen „Rock am Ring“ nicht weiter verwenden dürfte. Mit einer einstweiligen Verfügung wurden die Rechte an dem Namen dem neuen Eigentümer zugesprochen. Bis jetzt. Denn nun scheint es eine Kehrtwende im Fall „Rock am Ring“ zu geben.
Neuen Erkenntnissen des Gerichts zufolge sollen Titel und Idee des Festivals einzig von Lieberberg stammen. Das versicherte jetzt auch der ehemalige Geschäftsführer des Nürburgrings. Demnach wurden Lieberberg damals alle Rechte am Festival übertragen. Der jetzige Eigentümer des Nürburgring glaubt allerdings immer noch, dass die Rechte am Namen bei beiden Seiten liegen. Es könnte jetzt also eine Neuauflage des Namensstreits vor Gericht geben. Es gibt also noch Hoffnung am Namenshimmel von „Rock am Ring“! Wir halten euch auf dem Laufenden.
Foto: Olaf via Flickr








