Themen: Award, Rue, Rü-diger

Rü-diger: Der Gastro-Award für Essen-Rüttenscheid

Wir haben mit den Initiatoren gesprochen. Lesen und Favorit voten!

Die „Rü“ in Essen-Rüttenscheid ist eine beliebte Flaniermeile mit vielen Shops und vielen schönen Cafés, Bars und Restaurants. In den vergangenen Jahren hat sich hier eine richtige Gastro-Szene entwickelt, die erstmals mit einem eigenen Award gewürdigt wird, dem „Rü-diger“. virtualnights hat mit dem „Erfinder“ Dirk Grünstäudl gesprochen.

Dirk, wie kamst Du auf die Idee, einen Preis für die Gastro-Szene von Essen-Rüttenscheid zu verleihen?
Das ist aus einem Spaß heraus entstanden. Als Stammgast des Plan b habe ich mir 2008 gedacht, dass man den Machern mal etwas Gutes tun müsste und habe ihnen einen Award verleihen, ein mit Kohle gezeichnetes Bild. Das hängt dort noch immer.

Ein besonderes Dankeschön eines Stammgasts also. Aber wie wurde dann ein Award daraus?
Tja, ich wurde von den Plan b-Jungs dann letztes Jahr gefragt, was denn mit dem Award 2009 sei. Es war ja nur als Scherz gedacht, aber dann wurde Ernst daraus: Wir haben uns mit einer Gruppe von Leuten zusammengesetzt und einen Preis für die Gastronomie in Rüttenscheid ausgebrütet. Das ist gewachsen und gewachsen und jetzt ist der Rü-diger, sag ich einfach mal, der erste Gastro-Award der Welt, der von den Gästen vergeben wird!

Warum Rü-diger?
Zum einen wegen des „Rü“, zum anderen ergibt das Ganze einen Namen, wie der Oscar. Ein Gastro-Oscar!

In welchen Kategorien wird der Rü-diger vergeben?
Es gibt die Kategorien Lokal/Bar, Veranstaltung, Tanzfläche für Clubs und ein Ehren-Award, dessen Sieger schon feststeht. Aber verraten wird er natürlich noch nicht. Bei den anderen drei Kategorien kann jeder mitvoten. Wie gesagt, die Gäste sind die Jury.

Am 20. März findet die Verleihung statt. Auf was dürfen wir uns freuen?
Zuerst werden wir in einer rund anderthalbstündigen Zeremonie im Katakomben-Theater im Girardethaus die Preise vergeben. Für diesen Event haben wir 250 Plätze, und schon jetzt haben wir viele Tickets vorgemerkt – obwohl die Karten noch nicht mal in Druck gegangen sind. Und danach feiern wir dann im Bliss-Café mit vielen bekannten DJ-Gesichtern aus der Essener Clubszene, die auch schon fleißig an der Event-Planung mitarbeiten.

So ein Event kostet doch einiges. Wie wird das finanziert?
Wir haben eine Vielzahl an Partnern, die uns unterstützen. Zusätzlich wird es Erlöse aus dem Kartenverkauf geben, die Tickets für die Verleihung kosten 25 Euro. Und ganz wichtig: Alle Einnahmen fließen in dasKinderPallativNetzwerk Essen. Das ist ein Verein, der Familien in Essen und Umgebung zur Seite steht, in denen ein Kind an einer zum Tode führenden Krankheit leidet.

Das Ganze ist also nicht nur eine Danksagung an die Gastronomie, sondern hat auch noch einen guten Zweck. Wie ist denn das Feedback der Gastronomen auf den Rü-diger?
Gigantisch! Überhaupt bekommen wir bislang nur positives Feedback. Ich werde auf der Straße nach dem Award angesprochen, dabei haben wir zum jetzigen Zeitpunkt noch gar keine Plakate aufgehängt. Das hat sich im Web herumgesprochen. Unsere Facebook-Gruppe hat schon 600 Mitglieder und es werden täglich mehr.

Dirk, vielen Dank für die Infos, alles Gute weiterhin für die Vorbereitung – und wir sehen uns dann am 20. März bei der Rü-diger-Verleihung!

Ihr habt ein Lieblingslokal, einen Lieblingsclub, findet ein Event besonders lobenswert? Dann votet mit! Für diese Locations könnt Ihr auf der Webseite des Rü-Award voten:


www.rue-award.de




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