Rückblick auf das Melt Festival!
Noch immer den dröhnenden Bass auf den Ohren, im Westen geht der Vollmond unter und im Osten beginnt zeitgleich der Sonnenaufgang während noch der Nebel über den Feldern hängt. Genau so kann man das Ende des ersten Tages des Melt Festivals für die meisten beschreiben. Denn schon der erste Tag begeisterte mit großartigen Showacts und einer bomben Stimmung.
Auch wenn der erste Tag mit doch sehr trüben Wetter startete, dieser einzigartigen Festivalkulisse konnte wirklich nichts etwas anhaben und als dann die Nacht anbrach wurde die Kulisse in ein unvergessliches Licht getaucht und ein buntes Spiel aus Lichtern begann, unterlegt mit grandiosen Musicacts und super Beats. Viele bunte Kostüme und ausgeflippte Kleidungsstile zeichneten das Melt aus. Vom Brautpaar, über Männer in buntgemusterten Leggins und Fellen bis hinzu einem Gorilla und seiner zweibeinigen Banane war alles dabei, aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten, doch für Spaß sorgten die Outfits auf jeden Fall. Nicht zu vergessen sind die vielen Musicacts, wie zum Beispiel Robyn die ihre ganze Energie auf der Bühne nutzte, aber auch Fritz & Paul Kalkbrenner , auf die anscheinend jeder gewartet hat, sorgten ordentlich für Stimmung, auf dem sowieso schon gut angeheiterten Festivalgelände Ferropolis .
Es ist nur schade dass man nicht überall gleichzeitig sein kann um sich von allen Performern einen Eindruck zu verschaffen. Ebenfalls zu Gast waren auch die vier Musiker von Ex-Band Oasis, die sich 2009 aufgelöst hat, mit ihrer neuen Band Beady Eye und auch die Editors begeisterten das Publikum in vollem Maße. Ein Highlight des sonnig warmen Samstags waren unter anderem auch K.I.Z die sich durch ein spektakuläres Bühnenprogramm im Intro Zelt hervortaten, aber auch zahlreiche andere Band lieferten eine tolle Show ab. Auch auf der anderen Seite des Sees ließ es sich gut Feiern, mit einem DJ Pult auf Mülltonnen und einer coolen Party in Mitten der Zelte. Auch die Einkaufsmöglichkeiten waren nie weit, mit der Fisch-Imbissbude bis zum asiatischen Imbiss mit indischer Musik konnte man am Rande des Zeltplatzes nahezu alles finden was man auf einem Festival braucht.
Alles in allem ist das Melt! in diesem Jahr definitiv seinen Besuch wert gewesen und lädt auf jeden Fall zum Wiederkommen ein.
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