Rührend: Krankenschwester adoptiert drogensüchtiges Baby

Eine Geschichte mit Happy End.

Rührend: Krankenschwester adoptiert drogensüchtiges Baby: Eine Geschichte mit Happy End.
Quelle: Christian Bowen/Unsplash

Für die meisten Frauen steht fest, dass sie irgendwann in ihrem Leben Mama werden möchten. Doch nicht immer kann der Kinderwunsch erfüllt werden. Entweder fehlt der passende Partner oder die Natur scheint sich dagegen zu stellen und eine Unfruchtbarkeit verhindert eine Schwangerschaft. So ging es auch einer Krankenschwester in den USA. Doch ihr Leben sollte eine unglaubliche Wendung nehmen.


 

Wie wohl die meisten anderen Frauen, träumte auch Liz Smith aus Massachusetts davon, eine eigene Familie zu gründen und endlich Mutter zu werden. Doch da sie keine eigenen Kinder haben kann, hatte sie mit dem Gedanken wohl schon abgeschlossen. Auch mehrere Behandlungen waren laut Der Westen erfolglos geblieben. Doch dann sollte alles ganz anders kommen. Denn 2016 kam ein Kind zur Welt, das für Liz alles verändern sollte. Das Mädchen namens Gisele war als Frühchen einer drogenabhängigen Mutter geboren worden und selbst süchtig. Zum Zeitpunkt ihrer Geburt brachte die Kleine gerade mal ein Kilo auf die Waage. Doch niemand besuchte Gisele im Franciscan Children's, dem Krankenhaus, in dem auch Liz arbeitet.

Rührend kümmerten sich die Schwestern auf der Station um Gisele und eine davon fragte auch ihre Kollegin Liz, ob sie das Mädchen schon kenne und bezeichnete die beiden als „das perfekte Paar“, wie Liz gegenüber CNN erzählt. Wie sich herausstellte, wurde eine Pflegefamilie für Gisele gesucht. Und obwohl sie zuvor nie darüber nachgedacht hatte, stand die Entscheidung für Liz schnell fest und im April 2017 nahm sie Gisele bei sich auf.

„Es war eine emotionale Achterbahn“, erklärt die heute 45-Jährige im Interview. Obwohl das Zusammenleben von Gisele und Liz nur als eine Art Überganglösung gedacht war, sollte es zu einer Wiedervereinigung mit den leiblichen Eltern gar nicht mehr kommen. Nachdem die Besuche immer seltener wurden und irgendwann ganz ausblieben, entzogen die Behörden den beiden im Juli 2018 schließlich komplett das Sorgerecht.

Liz war hin- und hergerissen zwischen Freude und einem unguten Gefühl: „Ich spürte diesen unglaublichen Schmerz und Freude in meinem Leben, wo andere das Gegenteil empfinden, “erinnert sich die Adoptivmutter an diesen zwiespältigen Augenblick. Der heute zweijährigen Gisele geht es nach anfänglichen Gesundheitsproblemen gut und sie wird über eine Magensonde ernährt. „Die meisten können nicht glauben, welche erstaunlichen Fortschritte sie macht und wie gesund und stark sie ist. Ihre Widerstandsfähigkeit inspiriert mich und ich bin jeden Tag begeistert,“schwärmt Mama Liz.

Foto: Christian Bowen/Unsplash

 

 

 

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