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Sänger gesteht: Kindesmissbrauch in elf Fällen
Auch an einem Baby soll er sich vergangen haben.

Er galt als Frauenheld und wurde auf der Bühne von den weiblichen Fans angehimmelt, doch privat war er scheinbar ein ganz anderer Mensch. Ian Watkins, Sänger der Rockband Lostprophets musste sich vor einigen Tagen vor Gericht zum Vorwurf des Missbrauches von Kindern in sage und schreibe 24 Fällen äußern. Mit seinen zwei Komplizinnen soll Watkins Fantasien fern ab von Gut und Böse gehegt haben. So sei auch geplant gewesen, Kinder von Heroin, Kokain oder auch Ecstasy abhängig zu machen, damit sie ihm gefügig werden, berichtet Metal-Hammer.de. Seine Komplizinnen sollen ihm sogar ihre eigenen Kinder zur Verfügung gestellt haben. So galt als Beweis eine SMS von Watkins, in der es geheißen haben soll:
„Wenn du mir gehörst, dann gehört mir auch dein Baby“. Während der Sänger zunächst noch an seiner Behauptung festhielt, dass ihn ein verrückter Fan stalkte und ihm belastendes Fotomaterial und andere Dinge unterjubelte, gab er schlussendlich in elf der 24 Fälle ein Geständnis ab. Unter anderem gestand Watkins, dass er sogar versuchte, sich an einem elf Monate alten Baby zu vergehen.
Die übrigen Bandmitglieder gaben an, bisher nichts von Watkins Handlungen und Neigungen gewusst zu haben. Die Band löste sich im August 2013 nach 15 Jahren endgültig auf, nachdem die Vorwürfe gegen Watkins bekannt wurden.
Bild: Facebook/ Lostprophets








