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Schlafstörungen: 6 Tipps, die wirklich helfen

Die besten Methoden für einen erholsamen Schlaf.

Quelle: lograstudio (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

Die ganze Nacht wach sein zu können, ist nur auf Partys wirklich gut. Wer nämlich im Alltag Probleme mit dem nächtlichen Schlaf hat, leidet früher oder später unter extremer Müdigkeit, Kopfschmerzen und anderen lästigen Symptomen. Schlafmangel nämlich ist nicht umsonst auch als Foltermethode bekannt. Glücklicherweise gibt es jedoch Tipps, die auf dem Weg von der schlechten zur erholsamen Nachtruhe helfen.

1. Meditieren lernen

Meditation klingt zunächst nach einer ziemlich langweiligen Angelegenheit. Nur stillzusitzen und in sich hineinzuhören, ist äußerlich betrachtet tatsächlich wenig aufregend, hat jedoch Effekte, der sich inzwischen sogar die Wissenschaft annimmt. So verändert regelmäßiges Meditieren das Gehirn, die Psyche und kann den Schlaf und die Konzentrationsfähigkeit verbessern. Wer es einmal versuchen möchte, sollte sich nicht einfach nur hinsetzen. Auch das Meditieren nämlich will gelernt sein. Da funktioniert entweder im Rahmen bestimmter Kurse oder auch mit Apps, die es sogar zum kostenlosen Download für das Smartphone gibt.

Schlafstörungen entstehen oft aufgrund mangelnden Abstands zum Alltagsstress. Auch businessinsider.de berichtet von einer Studie, die das belegt. Dass in Deutschland viele Menschen unterschiedlichster Altersgruppen mit Schlafstörungen zu kämpfen haben, belegt zudem eine Statistik. 13,4 Prozent der Männer und 19,1 Prozent der Frauen zwischen 18 und 29 Jahren leiden hierunter. Bei Frauen und Männern zwischen dreißig und 39 Jahren liegen die Werte bei 24,6 und 14,8 Prozent. Die tendenziell häufigere Betroffenheit von Frauen unterstreicht die Stress-Debatte, denn oft sind sie es, die noch empfänglicher für Stress, Druck und Sorgen sind. Wer aber regelmäßig meditiert, markiert einen konkreten Punkt, der zwischen Stress und Ruhe liegt. Auch das Schlafen gelingt dann unter Umständen leichter.

2. Cannabidiol ausprobieren

Von Cannabis sollten Frauen und Männer die Finger lassen. Diese allgemeingültige Regel jedoch ist mit Vorsicht zu genießen, denn nebst des umstrittenen Inhaltsstoffes THC enthält die Hanfpflanze auch vorteilhafte Substanzen. Cannabidiol, kurz CBD gehört hierzu und entfaltet so gut wie keine psychoaktive Wirkung. Es kommt also nicht zum Rausch, weswegen der Stoff ganz offiziell und legal als Nahrungsergänzungsmittel erworben werden kann.

Die regelmäßige Einnahme kann – wie Forscher im Rahmen von klinischen Studien herausfanden, zahlreiche positive Effekte haben. Nicht nur Epilepsie, Entzündungsprozesse und Ängste lassen sich mit dem Stoff behandeln, sondern auch Schlafstörungen. Über die Einsatzgebiete informiert nordicoil.de detailliert. In der nahen Zukunft wird es sicherlich noch weitere Studien geben, die die wissenschaftliche Erforschung des Stoffes vorantreiben. Wer unter Schlafstörungen leidet und nur schwer abschalten kann, findet aber schon jetzt CBD-Präparate, die im Alltag verwendet werden können. Sogar Liquids für E-Zigaretten sind inzwischen erhältlich.

3. Bewegung in den Alltag einbauen

Körperliche Ertüchtigung ist gesund. Regelmäßig Sport zu treiben, schützt nicht nur vor Krankheiten, sondern kann auch die Schlafqualität positiv beeinflussen. Derwesten.de berichtet von einer US-Studie, die genau das belegt. Hier war eine Steigerung der Schlafqualität um bis zu 65 Prozent möglich, wenn sich die Probanden regelmäßig mit mittlerer oder hoher Intensität bewegten.

Gesunde Bewegung ist und bleibt ein Alleskönner. (Quelle: 5132824 (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Es gibt also viele gute Gründe, um die Sportschuhe mehr als nur einmal im Quartal zu schnüren. Dennoch ist hier etwas Vorsicht ratsam. Der Sport sollte nicht übermäßig belastend sein, sondern der persönlichen Konstitution entsprechen. Anderenfalls drohen unangenehme Verletzungen. Auch ist es wichtig, nicht kurz vor dem Schlafen zu trainieren, denn das wiederum regt an und erschwert den Einschlafprozess. Am günstigsten ist daher der späte Nachmittag zwischen Job und Bett, um etwas für die eigene Gesundheit zu tun.

4. Schluss mit zu viel Medienkonsum

Smartphone, Fernseher, PC und Tablet: Alle vier Geräte gehören zu den ständigen Begleitern des Menschen. Wer hiermit verantwortungsbewusst umgeht, muss sich keine Sorgen machen. Abends vor dem Schlafen aber sollten Medien tabu sein. Displays und Bildschirme nämlich senden blaues Licht aus, das die Bildung des Schlafhormons Melatonin verringert. Das erklärt, warum wir einfach nicht müde werden, wenn wir im Bett noch mit dem Smartphone surfen.

Ist es dennoch nicht möglich, das Gerät einfach beiseite zu legen, sollte die Intensität des Lichts angepasst werden. Die Displaybeleuchtung lässt sich mit verschiedenen Apps anpassen, wobei sich Helligkeit und Lichtfarbe verändern. T3n.de stellt solche Anwendungen vor. Auch für jene, die abends im Bett noch mit dem Tablet lesen, kann das sehr sinnvoll sein.

5. Die Schlafumgebung verbessern

Wirklich guter Schlaf ist nur in einem Zimmer möglich, das beste Voraussetzungen hierfür liefert. Die Basis bildet ein Bett, in dem der Körper bequem gelagert werden kann, ohne dass sich während der Nacht Verspannungen ergeben. Rund um das Bett sollte der Schlafraum ebenfalls angepasst werden. Temperaturen zwischen 16 und 18 Grad Celsius, ein komplett abgedunkeltes Zimmer und ein aufgeräumtes Gesamtbild wirken sich schlaffördernd aus.

Auch elektronische Geräte sollten aus dem Schlafzimmer verbannt werden. Sie stören nicht nur die Atmosphäre, sondern können mit ihren kleinen LED-Leuchten sogar die Dunkelheit aus dem Raum vertreiben. Hängt doch ein Fernseher an der Wand, ist es besser, eine Mehrfachsteckdose mit Schalter zu verwenden und alle Geräte komplett abzuschalten.

6. Gesund und ausgewogen ernähren

Mit gesunder Ernährung lässt sich vieles erreichen. Der Körper erhält alle Nährstoffe, die er braucht und muss sich nicht mit der Verarbeitung unnötiger Substanzen befassen. Einen ausgewogenen Speiseplan aufzustellen, ist daher eng verbunden mit gutem Schlaf. Leidet der Körper nämlich unter einem Nährstoffmangel kann es zu verschiedensten Symptomen kommen, die die Nachtruhe stören. Und besteht der Speiseplan hauptsächlich aus Zucker, Farbstoffen und anderen chemischen Substanzen, wird viel Energie in deren Abbau investiert. Auch in der Nacht ist das dann zu spüren, wenn Sodbrennen, Schwitzen oder Bauchgrummeln sich pünktlich zum Löschen des Lichts melden.


Wer sich ausgewogen ernährt, schläft nachts besser. (Quelle: Pexels (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Frauen und Männer sollten daher gut informiert bleiben, was gesunde Ernährung betrifft und sich an wichtige Empfehlungen halten. So werden auch wichtige Informationen wie die aktuelle Warnung vor Kokosöl nicht versäumt. Die letzte Tasse Kaffee kurz vor dem Schlafen zu trinken, ist ebenfalls keine gute Idee. Besser ist es, ab 16 Uhr koffeinfrei zu leben.

Foto: lograstudio (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

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