Schock-Studie: So dumm ist die deutsche Jugend
Stumpf ist Trumpf oder was?

Eine aktuelle Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung deckte jetzt die unschöne Wahrheit auf: Jungen Menschen fehlt es an immer mehr sogenannten Hardskills. Also Grundkompetenzen, zum Beispiel in puncto Sprache und Mathe. Deshalb müssen immer mehr Betriebe und Unis nachschulen, bevor sie ihre Schützlinge ins Berufsleben schicken.
Mittlerweile bietet schon jeder dritte IHK-Betrieb „nachholenden Schulunterricht“ an. Da der Bildungsstandard, mit dem junge Menschen in Studium oder die Ausbildung gehen, viel zu niedrig ist.
Die Inhalte dieser Kurse wirken auf den ersten Blick beinahe beschämend: Schreibberatung, Texterfassung- und verständnis oder Mathematik. Also im Prinzip die absoluten Schul-Basics.
Scheinbar ist im Unterricht eine Menge an dem ein oder anderen vorbeigerauscht. Doch das lässt sich in den Zeugnissen nicht ablesen – die attestieren stattdessen fleißig nicht vorhandenes Wissen.
In der Studie wird diese Handhabe als „Kultur des Durchwinkens“ betitelt. Die Folge: Eine erschreckend hohe Anzahl der Schulabgänger brechen ihre Lehre oder das Studium wieder ab.
Vermutlich, weil sie schlicht nicht gewappnet und somit oft überfordert sind. Bildungsexperten fordern deshalb neue und verbindliche Bildungsstandards.
Oder wir legen ab sofort alle mal hübsch unser Smartphone zur Seite, wenn Herr Hübner uns das nächste Mal versucht, die Binomische Formel zu erklären.
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