Thema: Sex
Schock-Studie zeigt: So gesundheitsschädlich ist Sex mit dem Ex
So einen Rückfall kennen wohl die meisten...

Wahrscheinlich haben wir es alle schon mal selbst erlebt oder zumindest im Freundeskreis mitbekommen: Sex mit dem oder der Ex. Dass das in den seltensten Fällen wirkliche Erfüllung bringt und sondern eher im großen Drama endet, sollte eigentlich jedem klar sein. Doch jetzt wurde auch wissenschaftlich bewiesen, dass es sogar der Gesundheit schaden kann.
Wenn man den Ex-Partner nicht gerade abgrundtief hasst, kommt man durchaus irgendwann an den Punkt, an dem er oder sie doch wieder einen gewissen Reiz hat und wir ein Kribbeln verspüren. Wenn dann auch noch Alkohol im Spiel ist, landet man nicht selten dann doch wieder in der Kiste. Aber im Nachhinein kommt es eher zu peinlichen Momenten, erneutem Liebeskummer und echter Reue. Denn was sich am Vorabend noch total aufregend angefühlt hat, versetzt uns am nächsten Morgen gerne mal in eine depressive Stimmung.
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Nun hat auch eine Studie der Universität Missouri herausgefunden, dass Sex mit dem Ex und allgemein On-Off-Beziehung einfach keine gute Idee sind. Solche Aktionen können sich nämlich wirklich negativ auf unsere mentale Gesundheit auswirken. Forscher haben 500 Männer und Frauen begleitet und herausgefunden, dass häufiges Schlussmachen und Wiederzusammenkommen zu Depressionen, Angstzuständen und anderen psychischen Problemen führen kann.
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Dieses ständige Gefühlschaos gleicht nämlich dem Verhalten eines Süchtigen, der einen Rückfall erleidet. In diesem Fall ist Sex die Droge. Gegenüber Bild erklärt ein Paartherapeut: „Jede Trennung ist auch ein Entzug. Auf biochemischer Ebene ist bei einer Trennung der Verlust der Bindungshormone wie Oxytocin und Vasopressin ein Entzug von körpereigenen Drogen. Daher auch die körperlichen und psychischen Entzugserscheinungen. Sex mit dem Ex bedeutet einen Rückfall. Empfehlenswert ist er deshalb nicht. Niemand würde einen Alkoholiker zum Entzug in einen Weinkeller setzen“. Klingt einleuchtend.
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Warum wir uns so etwas freiwillig antun, kann unterschiedliche Gründe haben. Von der finanziellen Sicherheit über Gewohnheit bis hin zur emotionalen Abhängigkeit ist alles möglich. Wir müssen uns einfach vor Augen führen, dass aufgewärmt nur Gulasch schmeckt und eine neue Beziehung nur entstehen kann, wenn wir uns von unseren Altlasten trennen.
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